Philipp Adelbrecht, Elisa Schöps und Ayush Yadav (von links) waren beim Physikwettbewerb Austrian Young Physicists’ Tournament erfolgreich. Foto: DPG, Brandt

Philipp Adelbrecht war in Österreich mit dem deutschen Nationalteam erfolgreich.

Am Wochenende vom 10. bis 12. April errangen Philipp Adelbrecht (15), der die neunte Klasse des Hans-Thoma-Gymnasiums in Lörrach besucht, Elisa Schöps (18) vom Gymnasium Münchberg bei Hof und Ayush Yadav (17) vom Gymnasium Freiham in München beim Physikwettbewerb Austrian Young Physicists’ Tournament (AYPT) den ersten Platz. Während der zweitägigen Vorrunde im österreichischen Leoben erkämpfte sich das deutsche Nationalteam erfolgreich einen Platz im Finale.

 

Theorie an einem Aquarium überprüft

Dort präsentierte der Phaenovum-Schüler Philipp Adelbrecht, der Jüngste im Team, seine Untersuchung, wie Münzen sich im Wasser verhalten, und verglich sie mit dem Fallen von Blättern im Wind. Dafür baute er, zusammen mit Mitschülern, ein riesiges Aquarium auf, teilt das Lörracher Schülerforschungszentrum mit. Mit einer Kamera und einem Spiegel betrachtete er anschließend das Bewegungsmuster aus zwei Perspektiven und bestimmte mittels eigener Software so die dreidimensionale Bahn der Münze samt ihrer Neigung.

Zusätzlich betrachtete er die Theorie an fallenden Blättern und konnte mit PIV-Messungen seine Vermutung bestätigen.

Im Anschluss steht nun auch das deutsche Team für die internationale Physik-Meisterschaft „International Young Physicists‘ Tournament 2026“ (IYPT) fest, bei dem unter anderem die Phaenovum-Schüler Johann Hoffmann und Jonathan Oßwald vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach teilnehmen. Die Meisterschaft findet vom 5. bis 12. Juli in Zürich in der Schweiz statt.

Team für internationale Physik-Meisterschaft steht

Die Auswahl erfolgte über den Bundeswettbewerb des German Young Physicists’ Tournament (GYPT) sowie einen anschließenden intensiven Auswahlworkshop, bei dem sich die Teilnehmer sowohl theoretisch als auch experimentell beweisen mussten, teilt das Phaenovum mit. Das GYPT wird maßgeblich von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung finanziert, welche ebenso die Kosten für die Teilnahme der deutschen Schüler an den internationalen Wettbewerben übernimmt.