Die Blumberger Nachwuchsmusiker der Trompetenklasse von Uwe Sauter (hinten links) sowie der Saxofon- und Klarinettenklasse von Mario Franke (hinten Dritter von links) begeistern die zahlreichen Zuhörer mit Vortragsstücken aus verschiedenen Ländern, Stilrichtungen und Epochen. Foto: Julia Guhl

Saxophon, Klarinette und Trompete satt. Knapp 20 Schüler der Blumberger Musikschulklassen zeigen beim Vorspielabend ihr Können. Das kann sich hören lassen.

Für die Trompeten- und Saxophonschüler der Musikschule Blumberg galt es jüngst beim internen Vorspielabend ihr Können unter Beweis zu stellen. Gut vorbereitet präsentierten die fast 20 Instrumentalschüler der Musikschullehrer Uwe Sauter (Trompete) sowie Mario Franke (Saxophon und Klarinette) dabei in der Aula der Scheffelschule, was sie in den vergangenen Monaten gelernt hatten.

 

Das Vorspiel zeigte eine musikalische Vielfalt in Form von zahlreichen Beiträgen, wobei viele Schüler mehrere Stücke teils in verschiedenen Formationen auf die Bühne brachten. Auch den Stilrichtungen waren dabei keine Grenzen gesetzt.

So spielten sie sich mit Stücken aus der Saxophonschule Frida Weber und Nele Steuer geografisch gesehen von Norddeutschland mit „Im Wattenmeer“ bis nach Südamerika mit „Brasilia“. Zum Schluss ging es bei den beiden noch musikalisch „Treppe hoch und Treppe runter“.

Emil Mittelstädt beeindruckte mit deutschem Liedgut und „Hänschen klein“ und dem amerikanischen Song „Space Girl“, während Marie Sedlak an ihrer Klarinette mit dem „Aufblasblues“ und „Let’s Rock, Doc“ rockte.

Schöne Klangfarben am Saxophon

Naemi Sausen (Saxophon) zeigte in ihrer „Sonata for Es-Altsaxophon and Piano“ von Henri Eccles, wie weit man mit jahrelangem Übungsfleiß kommen kann, wirkte technisch versiert und zauberte schöne Klangfarben. Sie wurde von der Klavierlehrerin der Musikschule, Jinsil Lee, einfühlsam begleitet.

Auch Mozart erklingt

Die Trompetenschüler standen den Beiträgen der Klarinetten und Saxophone in nichts nach: Während Maximilian Kalinasch mit seinem „Schunkel Walzer“ das Publikum mitwippen ließ, erklangen neben „Guten Abend, gut‘ Nacht“ von Johannes Brahms weitere populäre Melodien. Auch bekannte Komponisten kamen zu Gehör, so eine „Etüde - Fuge“ von Johann Pachelbel, vorgetragen von Jakob Kehl und „Eine kleine Nachtmusik“ von Mozart, gespielt von Jana Rothmund. Das zahlreich erschienene Publikum belohnte die Vorträge mit kräftigem Applaus.