Iro Vradi überspringt die geforderte Höhe beim Stabhochspringen. Foto: Kara

Die LG Steinlach-Zollern richtete das Leichtathletik-Meeting Jump & Fly zum 14. Mal aus. Die Zuschauer sahen Spitzenathleten in den Disziplinen Diskus, Kugelstoßen, Stabhochsprung und Weitsprung.

Das 14. Jump & Fly ist Teil der World Athletics Continental Tour 2024. Die Zuschauer erlebten tollen Sport und zwei Weltrekorde im Hechinger Weiherstadion.

 

Im Kugelstoßen gehörte die Bühne den Para-Athleten. Und diese boten einen Wettkampf auf Weltklasse-Niveau. In der Klasse F41 wuchtete Niko Kappel die Vier-Kilo-Kugel im letzten Versuch sogar zum ersten Mal in seiner Karriere über die 15-Meter-Marke: 15,07 Meter. Damit steigerte der Athlet des VfB Stuttgart seinen eigenen Para-Weltrekord, aufgestellt zwei Jahre zuvor in Nottwil (Schweiz), um acht Zentimeter.

Noch ein Weltrekord

Auch F41-Kugelstoßerin Lara Baars (Niederlande) war mit 9,25 Metern in Rekordlaune.

Der Tscheche Marek Barta war der Beste im Diskus. Im letzten Versuch schleuderte er das Sportgerät auf 62,05 Meter, was einen Stadionrekord bedeutete.

Bei den Frauen dominierte indes Antonia Kinzel die Konkurrenz und schaffte ebenfalls einen 60-Meter-Wurf im letzten Versuch. Damit hatte die Mannheimerin am Ende acht Meter Vorsprung auf die Konkurrenz.

Sandrina Sprengel im Fokus

Im Weitsprung der Frauen war mit Sandrina Sprengel aus Grosselfingen eine Lokalmatadorin am Start. „Es ist echt cool, dass hier so ein topbesetzter Wettkampf stattfindet und so viel los ist“, sagte die 20-jährige Junioren-Europameisterin im Siebenkampf. Mit 6,06 Metern fehlten Sprengel zwei Zentimeter zum Treppchen. Sie wurde Vierte.

Auch bei den Herren war mit Joshua Kommer ein LGSZ-Athlet dabei. Für ihn stand am Ende mit 6,41 Metern Rang sechs zu Buche. Den Sieg machten Emanuel Molleker und Noah Maximilian Fischer unter sich aus. Letzter legte im finalen Sprung 7,36 Meter vor, doch Molleker konterte mit 7,41 Metern.

Griechin dominiert

Die Griechin Ariadni Adamopoulou gewann im Stabhochsprung mit 4,40 Metern. Noch höher hinaus ging es am Abend bei den Herren. Die fünf Meter waren für die meisten Athleten kein Problem, doch dann wurde es eng. Torben Blech setzte die Konkurrenz mit 5,60 Metern unter Druck – und so hatten Oleg Zernikel und der Norweger Pal Lillefosse mit jeweils 5,50 Metern letztendlich das Nachsehen.

Final begeisterte das Jump & Fly in seiner 14. Auflage.