Freundschaften über unterschiedliche Kulturen hinweg und der kreative Austausch standen beim internationalen Jugendprojekt „Our Cities 2030“ im Mittelpunkt.
Zum Abschlussabend des Jugendprojektes waren die Teilnehmer aus Fukushima in Japan, aus Belarus, den Partnerstädten Hyères und L’Aquila sowie aus Rottweil gekommen, um die Ergebnisse der Workshops vorzustellen und den gelungenen Austausch zu feiern.
Oberbürgermeister Christian Ruf bedankte sich bei den Jugendlichen und den Mitgliedern der Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung sowie bei allen, die mit finanziellen Mitteln und tatkräftiger Mithilfe zum Gelingen des Projektes beigetragen haben.
Seine große Anerkennung galt dem Interesse der jungen Menschen an dem Thema der Zukunftswerkstatt, das ausgerichtet war auf die Agenda 2030 und die nachhaltige Entwicklung des Zusammenlebens.
In seiner Rede bezog Ruf sich sowohl auf die aktuelle politische Weltlage als auch auf die Bedrohung durch den Klimawandel und betonte die Wichtigkeit, sich für eine intakte Welt, ein lebenswertes Zusammenleben einzusetzen.
Aus dem Bericht der Vorsitzenden der Bürgerinitiative, Angela Gessler, über die gemeinsam verbrachte Zeit und die geleistete Arbeit ging hervor, dass sich die Teilnehmer über das Kennenlernen anderer Kulturen, über das Knüpfen neuer Freundschaften und über den kreativen Austausch gefreut haben.
Ergebnisse aus den Workshops
Im Anschluss stellten die Jugendlichen die Ergebnisse aus ihren Workshops vor. Darunter waren musikalische Beiträge und ein Video über die politischen Ansichten Jugendlicher. Die Jugendkunstschule Kreisel stellte Stelen aus, die von den Jugendlichen gestaltet worden waren und die, zu einem Windspiel erweitert, im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2028 aufgestellt werden sollen.
Die Ausstellung „Museum der Visionen“ informierte über die Wünsche und Ideen und über die vielfältigen Ergebnisse der Zusammenarbeit und die Erkenntnisse, die die Jugendlichen aus der gemeinsamen Arbeit mitnehmen konnten.
Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit, die Stelen und die Plakate zu besichtigen. Diese sind zu den üblichen Öffnungszeiten im Treppenhaus des Alten Rathauses ausgestellt.
Mit einem vegetarischen Bufett und angeregtem Austausch wurde Abschied gefeiert. Alle Beteiligten waren der Überzeugung, dass bleibende Freundschaften entstanden sind und die Zeit in Rottweil für die Teilnehmer in guter Erinnerung bleiben wird.