Den Weihnachtsbaum im Rathaus haben dieses Jahr junge Dormettinger geschmückt. Foto: Volker Schweizer

Die Pläne für einen Jugendraum in Dormettingen werden konkreter: Eine Projektgruppe erarbeitet mit einem Sozialarbeiter ein Konzept; Vincent Schlaich ist Social-Media-Beauftragter.

In Dormettingen soll es in absehbarer Zeit einen Jugendraum geben, eventuell mit Geld aus dem europäischen Förderprogramm „Leader“. Bürgermeister Horst Lehmann ist guten Mutes, das Vorhaben im Februar nächsten Jahres für eine Förderung anmelden zu können.

 

Mittlerweile gibt eine Projektgruppe „Jugendraum“ – und die von Lehmann im Wahlkampf versprochene Pizza. „Die Projektmitglieder treffen sich noch dieses Jahr mit einem sehr erfolgreichen Sozialarbeiter, um erste Ideen für ein mögliches Raumkonzept und die Betreuung zu erarbeiten“, berichtet der Schultes.

Alle Altersklassen sollen eingebunden werden

Danach wolle man auch die jungen Dormettinger mit ins Boot nehmen; darauf freue er sich jetzt schon. Und Horst Lehmann hofft natürlich auf einen Zuschuss, denn die Gemeinde gehört zur „Leader“-Region Oberer Neckar.

Das Schieferdorf will neben dem Jugendraum unter anderem einen Erlebnisweg mit Obstlehr- und Barfußpfad anlegen und eine Einkehrmöglichkeit schaffen. Wichtig ist dem Bürgermeister, alle Altersklassen einzubinden.

Deshalb, so Lehmann, habe er Vincent Schlaich offiziell zum Social-Media-Beauftragten der Gemeinde berufen. Der 20-Jährige werde ab sofort den Instagram-Account der Gemeinde pflegen.

Das Miteinander ist dem Bürgermeister wichtig

Außerdem: „Um den Zusammenhalt weiter zu stärken, haben zum ersten Mal die Mitarbeiter zusammen mit den Gemeinderäten einen gemeinsamen Abend verbracht“, sagt Lehmann. Und weil dem Schultes das Miteinander so wichtig ist, durften einige junge Dormettinger den Weihnachtsbaum im Rathaus schmücken.

Die Aktion nahm Lehmanns Frau Ellen in die Hand, sie sprach einige Kinder im Dorf an. Zu Lehmanns großer Freude entwickelte sich daraus eine „tolle Eigendynamik“: „Wir hätten leicht noch viele ‚Wichtel‘ mehr engagieren können, aber dann wäre irgendwann der Baum zu klein geworden.“ Nächstes Jahr soll die Aktion wiederholt werden.