Das ist der neue Vorstand des Jugendförderungswerks VS (von links): Martin Weidinger, Joachim Käfer, Sabrina Weidinger, Michael Reichenberger, Alexander Fries, Chris Münch und Markus Lauffer. Foto: Jugendförderungswerk

Nach dem Rücktritt des Vorsitzenden des Jugendförderungswerk VS am 19. November hat der Verein die Weichen neu gestellt – ohne Dieter Sirringhaus.

Bei einer außerordentlichen Mitgliedervollversammlung standen Wahlen auf der Tagesordnung – „mit einem Ergebnis, das für klare Verhältnisse und einen Neustart sorgen soll“. So heißt es in einer Pressemitteilung.

 

Markus Lauffer hatte sein Amt als Vorsitzender am 19. November niedergelegt. Hintergrund waren nach seinen Angaben Differenzen in der Zusammenarbeit innerhalb des Vorstands.

Vor allem mit dem damaligen stellvertretenden Vorsitzenden habe es aus seiner Sicht keine tragfähige Grundlage mehr gegeben, „um die Arbeit im bisherigen Setup fortzuführen“.

Trotz seines Rücktritts signalisierte Lauffer Bereitschaft, das Amt erneut zu übernehmen, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Ziel sei es gewesen, die interne Zusammenarbeit neu zu ordnen und den Verein handlungsfähig aufzustellen.

Sirringhaus legt Amt nieder

In der Mitgliedervollversammlung wurde Markus Lauffer schließlich mit 27 von 32 wahlberechtigten Stimmen erneut zum Vorsitzenden gewählt und damit in seinem Amt bestätigt. Parallel dazu legte der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Dieter Sirringhaus, sein Amt nieder.

„Für den Verein bedeutet das: ein personeller Schnitt und zugleich die Chance auf einen strukturierten Neustart“, erklärt der Verein in der Mitteilung.

Der Vorstand des Jugendförderungswerk setzt sich ab sofort wie folgt zusammen: Vorsitzender: Markus Lauffer, stellvertretender Vorsitzender: Martin Weidinger und Kassierer. wie bisher, Joachim Käfer. Ein zentraler Punkt für den Vorstand war dabei nicht nur die Besetzung der Schlüsselpositionen, sondern auch die Neubesetzung von freigewordenen Beisitzern mit jungen, engagierten Kräften, informiert der Verein weiter.

Joachim Käfer und Markus Lauffer hatten sich im Vorfeld gewünscht, dass die freiwerdenden Beisitzerpositionen mit jüngeren, motivierten Mitgliedern besetzt werden. Außerdem sollte mindestens eine Frau aktiv im Vorstand vertreten sein, „als sichtbares Signal für Vielfalt und Teamkultur“. So konnte der Verein dafür zwei neue Beisitzer gewinnen: Sabrina Weidinger und Michael Reichenberger.

„Starkes Programm“

Der neue Vorstand zeigt sich motiviert und zuversichtlich, dass das Jugendförderungswerk Villingen-Schwenningen in diesem Jahr ein starkes Programm auf die Beine stellen wird. Für das erste Halbjahr seien bereits zahlreiche Veranstaltungen, Vermietungen und Konzerte in Planung. Ein Programm soll in Kürze veröffentlicht werden.

Besonders wichtig ist dem Vorstand dabei, dass organisatorische Abläufe sauber laufen und bestehende Vereinbarungen mit der Stadt konsequent eingehalten werden.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Villingen-Schwenningen habe für den Vorstand einen hohen Stellenwert und sei eine zentrale Grundlage für eine verlässliche, langfristige Vereinsarbeit, erklärt der Verein weiter.

Mit der bestätigten Führung, einer neu geordneten Vorstandsstruktur und frischen Beisitzern wolle der Verein vor allem eines erreichen: Stabilität in der Organisation und neue Energie für Angebote, die Familien ebenso erreichen wie Kinder und Jugendliche.