Bürgermeister Matthias Winter (von links), Heidi Kuhring von der Stadtjugendpflege, Marco Mauth, Philipp Gossmann, Timo Bengs, Benjamin Graf und Ortsvorsteher Wolfgang Schittenhelm freuen sich über den Freisitz. Foto: Stadt Oberndorf

Die Jugendlichen bewegen in dem Oberndorfer Teilort viel Material.

In Anwesenheit von Bürgermeister Matthias Winter und Ortsvorsteher Wolfgang Schittenhelm konnte der Jugendclub Boll nach zweijähriger Bauzeit seinen Freisitz im Garten einweihen.

 

Die Idee, einen Freisitz zu schaffen, hatte im Juni 2022 Marcel Elit. Benjamin Graf und Marco Mauth griffen die Idee auf und schritten auch gleich zur Tat und haben an einem Samstag in einer Großaktion die Baugrube ausgehoben. Mit schwerem Gerät – einem Minibagger – wurde ausgegraben, mit Traktor und Anhänger das Aushubmaterial weggefahren, Schotter und Splitt geholt.

Baugrube ist einsturzgefährdet

Dann war allerdings die hintere Wand der Baugrube einsturzgefährdet und musste abgesperrt werden. Es musste eine Stützmauer geplant werden. Das Projekt zog sich dann in die Länge. Im Herbst 2022 wurde dann die Stützmauer aus vorgefertigten Beton-Systemblocksteinen erstellt. Im Jahr 2023 wurde das Projekt fertig gestellt. Der Platz wurde eingesplittet, U-Steine am Rand gesetzt und ein Geländer auf die Mauer montiert.

Das ganze Projekt wurde von den Jugendlichen ehrenamtlich gestemmt und finanziert. Ohne die Kosten für das Geländer fielen Kosten in Höhe von gut 1700 Euro an. Es wurden 1,6 Tonnen Splitt, 8,25 Tonnen Mineralgemisch und zwei Kubikmeter Fertigbeton verbaut.

Nächstes Projekt im Visier

Groß war die Freude der Jugendlichen, als Bürgermeister Matthias Winter verkündete, dass die Stadt die Materialkosten übernimmt. Denn es gibt Bedarf: Die Jugendlichen wollen im Club streichen, und auch für die jüngere Generation soll jetzt Clubkleidung beschafft werden.