Jugendreferent Johannes Menton (von rechts) und Bürgermeister Fritz Link erläutern dem Jugendbeirat und anwesenden Gemeinderäten die geplante Erweiterung des Downhill-Parcours „Drop“. Foto: Karlheinz Hoffmann

In der Sitzung des Jugendbeirats war die Erweiterung des Downhill-Parcours „Drop“ in Königsfeld ein Thema. Eine Arbeitsgruppe soll hier eingesetzt werden.

Zu Beginn der Sitzung ging es zum Downhill-Parcours „Drop“ bei der Königshöhe. Hier erläuterten Bürgermeister Fritz Link und Jugendreferent Johannes Menton den Mitgliedern des Jugendbeirates ein eventuell geplantes Vorhaben.

 

Eine Gruppe von Jugendlichen hatte den Antrag auf Erweiterung der Strecken gestellt. Die Erweiterung ist nach einer ersten Sondierung eventuell möglich.

Im bestehenden Gestattungsvertrag mit der Forstbehörde ist – nach einer ersten Sichtung – die Möglichkeit zur Erweiterung denkbar, da bei der damaligen Planung der bisherigen Strecke von bis zu drei Strecken im betreffenden Areal ausgegangen wurde.

Zwei mögliche Varianten

Nach ersten Besichtigungen wurden nun zwei mögliche Varianten durch den Jugendbeirat in Augenschein genommen. Beide sollen, wenn möglich, als Startpunkt den oberen Teil des bestehenden Parcours erhalten. Auch das notwendige Gefälle sei gegeben.

Ob dies nun so umgesetzt werden kann, wird sich nach einem Termin mit der Planungsfirma herausstellen. Das Forstamt und eventuell die Untere Naturschutzbehörde sollen einbezogen werden.

Rampe entfernt

Bei der Besichtigung wurde auch auf eine nicht genehmigte Strecke hingewiesen. Hier war sogar eine Rampe installiert. Der Bauhof hat diese wieder entfernt.

Es wurde auf versicherungsrelevante Umstände hingewiesen, die der Selbstbau hätte. Weiter wurde bemängelt, dass an der Bank Müll hinterlassen wird. Dies bitten die Verantwortlichen zu unterlassen, da dies zu Mehrarbeit des Bauhofs führe.

In der anschließenden Sitzung wurde die Bildung einer Arbeitsgruppe zur geplanten Erweiterung beschlossen. Hier werden sich einzelne Mitglieder des Jugendbeirates, Nutzer des Parcours sowie Jugendreferent Johannes Menton einbringen. Aus dem Jugendbeirat kommt auch die Bitte an die Gemeindeverwaltung, zu prüfen, ob eine Erweiterung rechtlich und finanziell möglich ist.

So läuft es im Jugendkeller

Aus dem Bericht des Jugendreferenten ging hervor, dass im Jugendkeller konstante Besucherzahlen herrschen. Überwiegend wird Dart gespielt. Auch zwei Kicker-Automaten stehen zur Verfügung. Angedacht ist, hier wieder Turniere auszuführen. Der Jugendraum selbst kann auch für kleinere Feierlichkeiten genutzt werden. Für diesen Zweck ist sogar eine Discoanlage vorhanden. Eine kleine Küche gibt es auch.

Die Ortsteile

In den einzelnen Ortsteilen sind Aktivitäten meist auf Vereine beschränkt. Räume für Jugendliche gibt es nicht überall. In Erdmannsweiler wurden im Dorfgemeinschaftshaus zwei Räume eingerichtet. Diese wurden aber nur anfangs genutzt und sind seit Jahren ungenutzt. Es solle nun geprüft werden, ob hier eventuell eine Neubelebung erfolgen kann.

Im Natursportpark gibt es auch einige Aktivitäten. Leider sei hier der hinterlassene Müll auch ein Thema. In diesem Sommer soll es wieder Open-Air-Kino im Solara geben.

Um auf die Jugendarbeit in der Gemeinde hinzuweisen, soll auch ein offener Grillabend beim Jugendclub stattfinden.