Im Jugendhaus gab es Tipps zur Gesundheit. Zu Gast waren auch ein paar Gemeinderäte. Die waren kreativ durchaus gefordert. In einer „Disziplin“ konnten sie aber nicht mithalten.
Bei einem Treffen des Jugendreferats stand das Thema Gesundheit im Mittelpunkt. Das zweitägige Programm war von unterschiedlichen Faktoren geprägt und unter den Jugendlichen herrschte entspannte Stimmung. Auch Bürgermeister Markus Keller sowie die Gemeinderäte Kerstin Metz, Anke Lengsfeld, Hannes Jettkandt, Susanne Freitag, Michael Zier und Hermann Zorbach zeigten im Jugendhaus an der Kantstraße Flagge und tauschten sich mit den Jugendlichen aus.
Bereits der erste Tag war von viel Abwechslung geprägt. Bei einem Workshop mit dem Blumberger Gewürz-Sommelier Werner Zeller ging es am Vormittag scharf zu. Mit selbst zusammengestellten Gewürzmischungen bewiesen die Jugendlichen viel Fantasie und durchweg einen guten Geschmack. Nach dem Mittagessen schaute Bürgermeister Markus Keller vorbei und hob vor allem das soziale Engagement des Jugendhausteams unter der Leitung von Sasa Hustic hervor. Am Nachmittag stand Entspannungstechnik nach Anregungen der Meditationsfachfrau Jacqueline Hoffmann auf der Agenda.
Am zweiten Tag war nach einem Frühstück das neue Gesundheitszentrum „Activum“ das Ziel. Von der Körperanalyse bis zum Probetraining hatte Inhaber Sebastian Münch ein anspruchsvolles Programm vorbereitet. Zum Abschluss erklärte Münch anhand eines künstlichen Skeletts die Physiologie des Menschen. In einer regen Diskussion stellten sich am Nachmittag Vertreter des Gemeinderats einem Austausch. Von der Digitalisierung bis zur US-Wahl gab es lebhafte Gespräche. Über die globalen Folgen des Ukraine/Russland-Krieges sowie des Konflikts zwischen Israel und Gaza wurde intensiv debattiert.
Wesentlich entspannter ging es zum Ausklang des Tages zu. In Gruppen aufgeteilt mussten die kommunalpolitischen Vertreter gemeinsam mit den Jugendlichen aus Modelliermasse etwas formen, was mit Blumberg zu tun hat. Kreativ anspruchsvolle Formen waren in der Folge zu bewundern. Nicht ganz auf dem Laufenden zeigten sich die Räte beim finalen Erraten der Bedeutung von heutigen Jugendwörtern. Mit lustigen Definitionen zogen sie sich aber aus der Schlinge.
Das kann Jugendarbeit
Jugendreferent Sasa Hustic zog nach diesem Treff ein positives Resümee. „Wir finden es immer wichtig, dass unsere Jugendlichen mit den Kommunalpolitikern ins Gespräch kommen. Hier wird deutlich, was offene Jugendarbeit bewirken kann. Natürlich darf in solchen Runden der Spaß nicht zu kurz kommen.“ Auch das Thema Gesundheit nimmt für ihn einen hohen Stellenwert ein. „Unser Jugendhaus roch nach dem Gewürzkurs von Werner Zeller noch stundenlang nach Knoblauch oder geräuchertem Paprika und Pfeffer“, stellte er schmunzelnd fest. Neben der Ernährung war der Sport eines der Gesundheitsthemen. „Es war toll, wie im Activum wichtigen Grundlagen näher gebracht wurden“, so Hustic.
Vorbildliche Arbeit
Für die Jugend
Für die Stadt Blumberg ist das Jugendhaus ein leuchtendes Beispiel dafür, wie vielseitig, kreativ und wertvoll die Förderung junger Menschen gestaltet werden kann, hieß es bei dem Treffen der Jugendlichen im Jugendhaus. Für Bürgermeister Markus Keller und den gesamten Gemeinderat ist eine gute städtische Familienpolitik sehr wichtig. „Gerade im Jugendhaus wird dies durch das vorbildliche Engagement des Jugendreferats Sasa Hustic verwirklicht“, betonte Keller im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung.