Noah Yapiceoglu, Lyes Beyleerogu, Isonah Phillips, Aleesio Timparnaro und Leiterin Isabel Höldke (von links) am Billardtisch. Foto: Renate Zährl

Nach mehreren Monaten der Schließung öffnete das Jugendhaus am Bohrturm unter neuer Leitung wieder seine Türen. Bei der großen Einweihungsparty am 14. Februar begeistert das umgestaltete Haus mit vielen neuen Spielmöglichkeiten.

Der Treffpunkt für Kinder und Jugendliche von neun bis 18 Jahre blieb nach dem Weggang von Nicole Grieshaber im April 2024 für mehrere Monate überwiegend geschlossen. Ab September übernahm die neue Leiterin Isabel Höldke. Mit dem Auszubildenden Björn Seemann bilden sie ein neues Team. In Abstimmung mit der Stadtjugendpflegerin Jessica Gälle wurde eine Liste für das Jugendhaus erarbeitet. So konnten Gegenstände angeschafft werden, die für Kinder und Jugendliche anziehend sind. Mit passenden Möbeln wurde das Haus umgestaltet.

 

40 Kinder finden den Weg zur Einweihungsparty

Isabel Höldke befasste sich zusammen mit Björn Seemann mit „neuen Ideen“, wie sie erzählte. Am Freitag, den 14. Februar wurde zur großen Einweihungsparty ab 16 Uhr eingeladen. Den Weg zur Party hatten zum Start 40 Kinder gefunden. Die Gäste erhielten zwei Gutscheine für ein Getränk oder ein Essen. Die anwesenden Kinder von zehn bis dreizehn Jahren freuten sich über Pizza, Pommes, Obst und Getränke. Es trafen sich der 12-jährige Jonathan aus Bad Dürrheim und Paul aus Tuningen. Sie kennen sich aus der Salinenschule, kamen zur Probe und wetteiferten begeistert am Tischfußball. Lisa und Daniel wohnen seit drei Jahren in Tuningen. Die Geschwister kommen aus der Ukraine. Ihnen gefällt, dass sie hier neue Freunde finden.

Max aus Tannheim, 10 Jahre kam mit dem Bus. Er war schon einmal im Jugendhaus, das erste Mal auf einer Geburtstagsfeier und es gefällt ihm hier. Erstaunlich reif für sein Alter freute er sich, „dass seine Eltern mal chillen können, wenn er sich im Jugendhaus vergnügt“.

Die Kinder im Jugendhaus machen einen entspannten und fröhlichen Eindruck. Gut angenommen wird auch das Mobiliar, die Tische zum Spielen und die diversen Sitzgelegenheiten. „Spiele, von denen mehr als genügend vorhanden sind“, wie Isabel Höldke erzählt, „werden von den Kindern auch eingefordert“. Darts, Airhockey und Tischfußball alles wird gern angenommen.

Björn Seemann ist sehr gut eingearbeitet wie Isabel Höldke erzählt, „aber da er Berufsschulpflichtig ist, muss sie viele Tage allein stemmen und diese Tage müssen gut überlegt sein“. Zur Verfügung steht noch eine Kooperation mit der Salinenschule, die am Montag mit den Kindern etwas unternehmen.

Für die GWRS werden Arbeitsgemeinschaften übernommen. Derzeit erarbeitet die Leiterin mit der Stadtjugendpflege ein Konzept. Es wird wieder ein Kinderferienprogramm geben. Angedacht sind weitere Aktionen. Mehr Informationen auf der städtischen Website oder auf Instagram.