Gastschülerinnen und Gastschüler aus Estaires beim Empfang Triberg. Hier besuchen sie das Rathaus mit ihren Lehrerinnen und ihren deutschen Mitschülern. Ebenfalls auf dem Foto (von rechts) Nikolaus Arnold, Virginie Lecerf, Laetitia Decraene, Adeline Laforge, Bürgermeister Sven Ketterer sowie Elena Lupfer. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Gastschüler aus dem südfranzösischen Estaires lernen in Triberg auch die Fasnet kennen.

Erst vor einigen Tagen hatten sich die Schülerinnen und Schüler aus der südfranzösischen Partnerstadt Fréjus zum Austausch eingefunden, nun kamen zu Wochenbeginn die aus der erst kürzlich begonnenen Schulpartnerschaft mit der nordfranzösischen Stadt Estaires (sprich „Etähr“) ins Triberger Rathaus.

 

Auch diese wurden offiziell durch den neuen Bürgermeister Sven Ketterer und Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold Rathaussaal willkommen geheißen. Nach Corona war ja die Schulpartnerschaft mit Blenod beendet, da seitens der Franzosen kein Interesse mehr bestand. Deshalb inserierte man in einem deutsch-französischen Partnerschaftsblatt, in dem praktisch zeitgleich die neue Partnerschule „Anschluss“ suchte.

Das Collège Henri Durez in Estaires ist mit knapp 500 Schülern kaum größer als das Schwarzwaldgymnasium, auch die Stadt selber ist nur wenig größer als Triberg, in der Nachbarschaft findet man die Großstadt Lille. Beide Städte liegen grenznah zu Belgien. Am Donnerstag in der ersten Februar-Woche, so Französischlehrerin Virginie Lecerf und Kollegin Elena Lupfer, seien die Gastschüler mit ihren Lehrerinnen Laetitia Decraene und Adeline Laforge eingetroffen.

Highlights der Stadt erkunden

Sie erkundeten gleich das Schulhaus. Das Wochenende verbrachten sie in den Gastfamilien, die viel mit ihnen unternommen hätten. „Heute ist Triberg-Tag, da wollen wir gemeinsam die Highlights der Stadt besuchen“, freuten sie sich. Auch die französischen Lehrerinnen stehen hinter dem Austausch: „Europa fängt mit der Jugend an“, betonte Laetitia Decraene. Am Mittwoch als letztem vollen Tag erhielten die Gastschüler einen kleinen Einblick in die hiesige Fasnet. Und am Abend war dann eine fastnachtliche Party geplant.