Stolz präsentieren sich die Sieger beim großen Finales im Kurpark in Schonach. Foto: Claudius Eberl

Mit einer stimmungsvollen Siegerehrung ist das 50. Bundesfinale mit 633 jungen Sportlern aus 105 Schulteams zu Ende gegangen. Die Fortsetzung in Schonach folgt 2027.

Das große Finale wurde am Mittwoch zudem live auf YouTube übertragen und lockte zahlreiche Zuschauer vor die Bühne.

 

Moderator Kai Gemeinder begrüßte auf der Seebühne die ausgelassene Menge sowie die Ehrengäste. Unter ihnen befand sich auch Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper. Sie sei – trotz des vollen Terminkalenders im Vorfeld der Landtagswahlen – sehr gerne nach Schonach gekommen, betonte sie. „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics ist die Brücke zwischen Schule und Sport“, sagte Schopper und unterstrich die große Bedeutung des Schulsports insgesamt.

Auch Schonachs Bürgermeister Jörg Frey zeigte sich begeistert von den Wettkämpfen. Zwar habe man nicht ganz so viel Schnee gehabt wie bei den Olympischen Spielen in Italien, doch für ihn seien Wetter, Stimmung und sportliche Leistungen „olympisch“ gewesen.

Ein besonderes Lob sprach Moderator Kai Gemeinder den Organisatoren aus. Insgesamt waren 633 Sporttalente aus 105 Schulmannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet in Schonach an den Start gegangen. Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer hatten sie hervorragende Bedingungen an der Sprungschanze, auf der Biathlon-Strecke und am Skilift Weissenbach in Schönwald vorgefunden.

Und die Gemeinde scheint Gefallen an der Rolle als Gastgeberin gefunden zu haben: Vom 21. bis 25. Februar des kommenden Jahres wird das Bundesfinale erneut in Schonach ausgetragen – dann zum mittlerweile 20. Mal.

Schonachs Bürgermeister Jörg Frey, Moderator Kai Gemeinder und Ministerin Theresa Schopper (von links) bei der Siegerehrung im Schonacher Kurpark Foto: Claudius Eberl

Im Mittelpunkt des Abends standen jedoch die Ehrungen der Bundessieger in den Disziplinen Para-Ski nordisch, Langlauf, Skispringen und Alpin. Bevor die jeweils drei Erstplatzierten die Bühne betraten, stimmten Einspielfilme von den Wettkämpfen das Publikum auf die Auszeichnungen ein.

Pokale, Urkunden, Medaillen und die obligatorischen Kuckucksuhren überreichten Ministerin Theresa Schopper, Bürgermeister Jörg Frey, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Schulsportstiftung, Martin Schönwandt, sowie Vertreter der Hauptsponsoren.

OHG mischt vorne mit

Auch regionale Schulen waren übrigens erfolgreich vertreten: Die U 16-Langläuferinnen des Otto-Hahn-Gymnasiums erreichten einen starken sechsten Platz, ihre männlichen Kollegen belegten Rang sieben.

Lisa Seeger sorgt mit ihrer Show „Zazou Movement“ in Schonach für Begeisterung. Foto: Claudius Eberl

Für zusätzliche Unterhaltung zwischen den Ehrungen sorgte Lisa Seeger mit ihrer Show „Zazou Movement“. Mit einer spektakulären Darbietung aus Feuer, Licht und Hula-Hoop-Elementen begeisterte sie das Publikum. Grußworte sprachen unter anderem die Skicrosserin Daniela Maier vom SC Urach, die bei den Olympischen Spielen Anfang des Monats Gold gewonnen hatte, sowie Johanna Recktenwald, Para-Sportlerin des Jahres 2025. Sie erinnerte daran, dass ihre Karriere vor zehn Jahren ebenfalls bei „Jugend trainiert“ begonnen hatte.

Zum Abschluss des offiziellen Teils wurde ein riesiges Sporttrikot verlost, auf dem sich alle Sieger verewigt hatten. Doch damit war der Abend noch lange nicht vorbei: Mit dem Startschuss zur großen Après-Ski-Party klang das erfolgreiche Bundesfinale schließlich ausgelassen aus.