In Schramberg lag wieder Musik in der Luft. Beim Regionalwettbewerb von Jugend musiziert stellten die Musikschüler ihr virtuoses Können bei optimalen Rahmenbedingungen unter Beweis.
Musiziert wurde in zwei Räumen der Musikschule, im Marienheim, im Gymnasium sowie im Gymnastikraum der VHS im Schlössle.
Im Eltern-Café im Foyer des Schlosses konnten sich wartende Eltern und Besucher ebenso stärken, wie die Teilnehmer nach ihren Wertungen. Auch die Bekanntgabe der Ergebnisse fand dort statt, weshalb das Café vor allem zu den Stoßzeiten von einer gespannt-nervösen Atmosphäre erfüllt wurde.
Musikschulleiter Meinrad Löffler verkündete die Ergebnisse aus der Jurorenwertung und gratulierte den Schülern zu ihren herausragenden Leistungen. Strahlende Gesichter und großer Applaus verkündeten an diesen Tagen mehrfach, dass wieder ein erster Platz mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb vergeben wurde.
Café kommt gut an
Die Organisation und die Location des Café wurden sehr positiv aufgenommen. Vor allem das schöne Ambiente sowie die Möglichkeit, die Ausstellungen im Stadtmuseum zu besuchen, begeisterten die Besucher. Die Bewirtung übernahm der Förderverein der Musikschule unter der Leitung von Cathrine Dold. Angeboten wurden Kaffee und Kuchen sowie belegte Brötchen, Obst und die Spezialität „Schramberger Gedeck“, die aus einer Brezel, einem Wienerle und einer kleinen Schokolade besteht. Der persönliche Kontakt bei der Ergebnisbekanntgabe und der damit einhergehende unverkennbare „Jugend musiziert“- Flair machen den Charme des Regionalwettbewerbs aus.
Mit Bravour gemeistert
Seit 2017 wird der Wettbewerb in Schramberg ausgerichtet. Die Organisation des Wochenendes mit der Koordination der Wertungs- und Einspielzeiten, die Versorgung der Teilnehmer und Juroren sowie der Bekanntgabe und Veröffentlichung der Ergebnisse sind eine Herkulesaufgabe, die wieder mit größtem Bravour gemeistert wurde.
Für den Schwerpunkt der Organisation waren Olivia Flieger, die sich um die Anmeldung der Teilnehmenden im Rathaus kümmerte sowie Martin Hafner verantwortlich, der für die EDV zuständig war und die Ergebnisse nach der Bekanntgabe im Schloss online verfügbar machte. Zahlreiche Helfer waren an verschiedenen Stationen im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Löffler betonte, dass es für ihn von besonderer Bedeutung sei, ein wertschätzendes Ambiente für alle Teilnehmer und Juroren zu schaffen. Ein Anspruch, der zur größten Zufriedenheit aller erfüllt werden konnte.
Erfolgreiche Teilnehmer der Musikschule Schramberg
Von der Musikschule Schramberg nahmen 20 junge Musiker am Wettbewerb mit Erfolg in folgenden Kategorien teil:
Gitarre:
Jonas Schwarzkopf, Altersgruppe (AG) II, 23 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Klarinette:
Marlene Hug (AG. IV, 22 Punkte, 1. Preis), Janne King (AG IV, 23 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung)
Flöte:
Elisabeth Lenz (AG.IV, 21 Punkte, 1.Preis) begleitet von Amelie Gaus am Klavier (AG IV., 24 Punkte, 1.Preis)
Horn:
Paula Butz (AG Ib, 20 Punkte, 2. Preis), in der AG II: Greta Dold (22 Punkte, 1. Preis), Cedrik Maier (23 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung), Marius Hug (22 Punkte, 1. Preis), Mathis Neininger (AG III, 19 Punkte, 2. Preis), Johanna Weißer (AG IV, 20 Punkte, 2. Preis), Maximillian Hug (AG V, 21 Punkte, 1. Preis), Mathis Stephan (AG VI, 19 Punkte, 2. Preis).
Eufonium:
Timo Knödler (AG II, 24 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung)
Posaune:
Franziska Gebert (AG II, 21 Punkte, 1. Preis), Lukas Gebert (AG III, 21 Punkte, 1. Preis), Marvin Eschle (AG IV, 20 Punkte, 2. Preis)
Klavier sechshändig:
Jana Broghammer, Samuel Fleig & Johanna Klausmann (AG Ib, 23 Punkte, 1. Preis).