Vor kurzem haben Ortschaftsratsmitglieder und junge Erlaheimer die Räume im Obergeschoss des Kindergartens begutachtet. Foto: Archiv/Breisinger

Der Erlaheimer Ortschaftsrat hat klare Vorstellungen, wann und wie es mit dem neuen Jugendraum losgehen soll.

Nachdem vor einiger Zeit die Erlaheimer Ortsjugend auf den Ortsvorsteher Steffen Welte mit der Bitte auf die Bereitstellung eines Jugendraums zukam, wurde von Welte und dem Ortschaftsrat schnell Nägel mit Köpfen gemacht, mit dem Obergeschoss des Kindergartens die passende Location gefunden und vor zwei Wochen ein gemeinsames Treffen mit dem Nachwuchs vereinbart.

 

Jugendliche haben eine WhatsApp-Gruppe

Welte gab in der jüngsten Ortschaftsratssitzung in der Erlaheimer Ortschaftsverwaltung einen kleinen Einblick in den Stand der Dinge: „Bei unserem gemeinsamen Zusammentreffen haben sich alle schüchtern und zurückhaltend präsentiert, aber danach haben sich die acht Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren gemeinsam zusammengesetzt  und seitdem stehen sie in einer eigenen WhatsApp-Gruppe im engen Kontakt“, erörterte Welte. „Bei diesem Treffen kam der Wunsch nach einer Dartscheibe, einer Tischtennisplatte und nach W-LAN auf, genügend Brett- und Gesellschaftsspiele sind vorhanden“, verkündete Welte.

Erstmal gibt es eine Testphase

„Wir möchten vorerst keine allzu großen Veränderungen an der Örtlichkeit vorkommen, weil wir erst einmal für ein halbes bis dreiviertel Jahr schauen möchten, wie das Angebot bei den Jugendlichen ankommt. Die Zeit wird  auch zeigen, ob wir die Jugendlichen in ein enges Korsett schnüren müssen oder ob sich eine positive Eigendynamik ergibt“, führte Welte fort.

„Wichtig ist uns auf jeden Fall, dass wir feste Ansprechpartner haben und diesbezüglich haben sich schon zwei Jugendliche bereit erklärt die Schlüssel in Empfang zu nehmen. An Regeln und feste Rahmenbedingungen sollte sich gehalten werden und es sollte sich auch nicht mit den Nachbarn verscherzt werden. Von unserer Seite hat sich bereits meine Stellvertreterin Sabine Zirkel bereit erklärt als Ansprechpartnerin zu fungieren“, so Welte. 

Ein Sofa soll gespendet werden

„Dieses Vorhaben ist von unserer Bevölkerung positiv aufgenommen worden. Unter anderem wird vermutlich ein Sofa gespendet“, verkündete Zirkel.

„In naher Zukunft steht ein Gespräch mit dem hiesigen Bau- und Hauptamt sowie der Kämmerei an, um miteinander  zu besprechen, was es alles  zu beachten gilt und welche Regelungen zum Beispiel hinsichtlich der Aufsichtspflicht gelten sollen.

Momentane Hinderungsgründe seitens der Stadtverwaltung sind mir nicht bekannt. Wenn alles geklärt ist, möchten wir schon nach der Fasnet mit dem Jugendraum starten“, blickte Welte voraus.