Ringsheimer Jugendliche wünschen sich einen Skatepark in der Gemeinde (Symbolfoto). Foto: Christophe Gateau/dpa

Die Gemeinde Ringsheim hat die Wünsche der Jugend gesammelt. Das Ergebnis: Viele wollen weiterhin einen Platz für Skater. Nun werden erste Schritte gemacht.

Zu einem offenen Gespräch hat Bürgermeister Pascal Weber die Ringsheimer Jugend in das Foyer der Kahlenberghalle eingeladen. Mit dabei war auch die für die Jugendarbeit in der Gemeinde zuständige Hauptamtsleiterin Helene Gutbrod. „Welche neuen Vorschläge und Wünsche habt ihr? Wie soll es mit den Jugendprojekten weitergehen?“, hatte es in der Einladung geheißen, eine Anmeldung zur Teilnahme war nicht nötig.

 

Wie schon beim vorausgegangenen Mal im Jahr 2024 wurde der Wunsch nach einem Skaterplatz geäußert. Weber hielt einen kleineren als den damals angedachten Track durchaus für möglich.

Es wurde auch gleich vereinbart, dass sich sowohl die Jugendlichen als auch die Gemeinde in den kommenden Wochen kundig machen, was das notwendige Material wie auch die Frage nach den Kosten anbelangt. Zu Beginn des kommenden Jahres wolle man sich erneut treffen und gemeinsam mit weiteren Jugendlichen nach einem geeigneten Platz Ausschau halten.

Gemeinde will künftig die Sanierung des Tartanplatzes angehen

Auf den aktuellen Zustand des Tartanplatzes richtete sich das weitere Augenmerk an diesem Abend, da dieser ziemlich in die Jahre gekommen sei. Dort wird derzeit auch Basketball gespielt. Auf die Frage nach einer möglichen Renovierung versprach Bürgermeister Weber „mal nachzusehen“ und die Kosten für eine Sanierung in absehbarer Zeit erheben zu lassen.

Es war bereits das vierte Veranstaltung dieser Art, zu dem die Verwaltung und Rathauschef eingeladen hatten. Zwar kamen an diesem Abend nur wenige Jugendliche, die anwesenden machten aber deutlich, dass die bisher realisierten Projekte auch gut angenommen werden. So wurde 2023/24 in einer gemeinsamen Aktion der Gemeinde und von Jugendlichen im Bereich der Sporthalle ein Hüttenbau realisiert. Es habe sich gezeigt, dass dieses Angebot vor allem in der Sommerzeit gut angenommen werde. Auf eine sehr gute Resonanz stößt auch der kürzlich erfolgte Bau der „Beach-Arena“, die es der Ringsheimer Jugend ermöglicht, Strand-Volleyball und auch Basketball zu spielen. Grundsätzlich aber fühlen sich auf Nachfrage die Jugendlichen im Ort wohl und nutzen auch das breite Freizeitangebot in den Vereinen.

Im Jahr 2022 war es der größte Wunsch gewesen, den ÖPNV zwischen Ringsheim und Ettenheim enger zu verknüpfen. Mit der inzwischen umgesetzten „Südspange“ konnte hier eine wesentliche Verbesserung erzielt werden. Obwohl manche Jugendliche weiterhin lieber das Elterntaxi nutzen, kann inzwischen doch manche Privatfahrt vermieden werden. Bürgermeister Weber appellierte in der Runde, dass es wichtig sei, den Bus, der viel Vorbereitung erfordere und Kosten gemacht habe und weiterhin mache, nun auch zu nutzen.

Der nächste Termin

Im Frühjahr 2026 soll das nächste „Jugendhearing“ stattfinden. Dann erhalten junge Ringsheimer wieder die Möglichkeiten, ihre Wünsche und Anliegen der Verwaltung mitzuteilen