Der Judo-Sportverein Villingen feierte sein 75-jähriges Vereinsbestehen mit einer stimmungsvollen Abendveranstaltung.
Zahlreiche Gäste fanden den Weg in den Martin-Luther-Saal des evangelischen Gemeindezentrums, darunter aktive und ehemalige Judoka, Vereinsmitglieder verschiedenster Generationen sowie Freunde aus benachbarten und befreundeten Vereinen.
Der Vorsitzende Christian Riegauf freute sich sichtlich über die gute Resonanz. Es gab ein abwechslungsreiches Programm: Neben Videobotschaften des Präsidenten des Badischen Judo-Verbandes, Markus Eisenmann, und von OB Jürgen Roth, der selber vor 50 Jahren auf den Matten des JSV Villingens stand, bereicherte auch eine Gastrede des Kreisvorsitzenden Torsten König den offiziellen Teil.
Roth sagte, dass der JSV Villingen nicht nur für sportliche Leistung, sondern auch für Werte, die weit über den Sport hinausreichen wie Disziplin, Fairness und Gemeinschaft, steht. Markus Eisenmann hob einige Athleten, die aus Villingen stammend, hervor, da sie durch sportliche Leistungen auf sich aufmerksam machten. Er bedankte sich dafür, dass der JSV immer wieder Meisterschaften für den Badischen Judo Verband ausrichtet und für das Engagement der Trainer und Schiedsrichter.
Vorführungen
An diesem Abend wurde auch die Festschrift zum Jubiläum verteilt. Zur Auflockerung fanden über den gesamten Abend verteilt eine Judo-Vorführung mit Slowmotion-Einlage sowie eine beeindruckende Schwarzlicht Parkour-Darbietung statt, die das Publikum zwischen den Beiträgen bestens unterhielten.
Zum Abschluss nutzte der JSV die Gelegenheit, sich bei seinen Trainern, Funktionären und Kampfrichtern mit einem kleinen Dankeschön für ihr großes Engagement zu bedanken.
Den stimmungsvollen Ausklang gestalteten schließlich die Jugendlichen des Vereins, die die Festgemeinschaft mit selbst gemixten Cocktails verwöhnten.