Ehrungen langjähriger Mitarbeiter standen bei der Alpirsbacher Klosterbräu an, ganz links Brauereichef Carl Glauner, Zweiter von links Geschäftsführer Markus Schlör. Foto: Altendorf-Jehle

In der Corona-Zeit musste darauf verzichtet werden, umso herzlicher war nun die Feier für die Jubilare und Rentner der Alpirsbacher Klosterbräu. Es wurde ein fröhlicher Abend, bei dem ohne Maske und Abstand herzlich gelacht und gefeiert wurde.

Höhepunkte des Abends waren die Auftritte von Dirk Omlor. Der gebürtige Saarländer begeisterte die Gäste als Rudi Lauer mit seinen verblüffenden Zaubertricks und humorvollen Einlagen – ein Geschenk für die Jubilare und diejenigen Mitarbeiter, die von Familie Glauner und Geschäftsführer Markus Schlör in die Rente verabschiedet wurden.

Flexiblere Bedingungen

„Die Corona-Pandemie hat auch in der Brauerei die Arbeitswelt grundlegend geändert“, sagte Carl Glauner im Rückblick. Der Brauereichef hob dabei jedoch die vielen positiven Effekte hervor. Die Pandemie habe gezeigt, wie schnell die Alpirsbacher Klosterbräu in der Lage ist, effektiv auf neue Herausforderungen zu reagieren und dass flexiblere Arbeitsbedingungen und digitale Technologien eine wichtige Rolle in der Zukunft spielen.

Erhebliche Investitionen

Wie viele andere Unternehmen habe auch die Brauerei auf Remote-Arbeit (also nicht anwesend, teils von zu Hause) umgestellt. Dadurch hätten sich auch flexible Arbeitsbedingungen, wie die Möglichkeit von Homeoffice oder Telearbeit, etabliert.

Voraussetzung dafür sei eine erhebliche Investition in die digitalen Technologien. Die Pandemie habe auch die Dynamik am Arbeitsplatz verändert. Beispielsweise wurden Teammeetings und interne und externe Veranstaltungen auf Online-Plattformen verlegt, um die Anzahl von Personen in einem Raum zu reduzieren. Selbst die Online-Bierprobe habe bestens funktioniert, schmunzelte Glauner.

Panikmache und Hysterie künftig vermeiden

„Was haben wir von der Coronazeit gelernt? Was wollen wir behalten? Was wollen wir vergessen, vermeiden?“, fragte Glauner und gab folgende Antworten: Behalten wolle er die Solidarität und den Zusammenhalt, die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, die digitalen Technologien und Remote-Arbeit, die den Arbeitsalltag vereinfachen und effizienter machen. Vergessen oder vermeiden möchte er in Zukunft jegliche übertriebene Panikmache und Hysterie, aber auch unverantwortliches Verhalten sowie Isolation und Entfremdung.

280 Betriebsjahre kommen zusammen

Daher so Glauners Fazit an diesem Abend, „ist es schön und wichtig, gemeinsam die Jubilarfeier zu begehen. Die Jubilare brachten insgesamt 280 Betriebsjahre zusammen. Im Durchschnitt bedeutet das 19 Betriebsjahre in der Brauerei. Das wiederum sei ein Ausdruck von Kontinuität und gegenseitigem Vertrauen, meinte Glauner. Alle hätten mit dazu beigetragen, die Entwicklung der Alpirsbacher Klosterbräu mitzugestalten, sodass mehr als 120 Kolleginnen und Kollegen in der Region einen Arbeitsplatz in diesem Familienunternehmen haben.

Ehrungen und Verabschiedungen

Die Jubilare
Norbert Beckert wurde für 40 Jahre in der Alpirsbacher Klosterbräu ausgezeichnet. Klaus Heinzelmann und Jens Stockburger wurden für ihre 35-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt. David Renner ist seit 25 Jahren dabei. 20 Jahre in der Brauerei sind Thomas Feuerstein und Hartmut John. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Monika Musch, Jochen Schmid, Philipp Staudinger, Rose Müssigmann, Verena Roth, Jan Schmid, Thomas Weil, Yilap Zeynep und Hans-Jürgen Ziegler. Verabschiedungen
In die Rente verabschiedet wurden Sabine Krötz, Rainer Wendel und Folkert Leibiger.