Der Jubilar aus Freudenstadt erinnert sich gerne an zahlreiche Reisen mit seiner Frau Elisabeth zurück.
Geistig aufgeschlossen und bei guter Gesundheit feierte Ottmar Biber im Kreise seiner Kinder, Freunde und Bekannten seinen 100. Geburtstag.
Geboren wurde Biber am 24. März 1926 in Laupheim. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er in Konstanz Elektrotechnik. 1953 heiratete er seine Frau Elisabeth. Das Paar lebte in Tuttlingen. In der Ehe wurden Sohn Uwe und die Töchter Susanne und Dagmar geboren. Mittlerweile erfreuen drei Enkel und vier Urenkel das Herz ihres Großvaters beziehungsweise Urgroßvaters.
Modernisierung der Verwaltung
Nach mehreren Stationen wurde die EVS in Tuttlingen zu Bibers beruflicher Heimat. 1969 erfolgte die Versetzung nach Freudenstadt, wo er Geschäftsführer der EVS Nordschwarzwald wurde. Dort ging er die Modernisierung der Verwaltung und der Netzanlagen an. Dazu verfasste er ein Buch über die Entstehung der Stromversorgung in den Oberämtern Freudenstadt, Horb, Sulz und Oberndorf. 1989 erfolgte der Eintritt in den Ruhestand und der Umzug nach Tuttlingen ins eigene Haus.
Nach 53 erfüllten Ehejahren verstarb Ehefrau Elisabeth im Jahr 2006. Mit ihr unternahm der Jubilar ab 1975 zahlreiche Reisen in der ganzen Welt. Gerne denkt er an Australien, Neuseeland, Mittelamerika, Indonesien, Kanada, Alaska, die USA und weitere faszinierende Destinationen zurück. Nahezu alle Länder in Europa wurden bereist.
Sportlich aktiv
Noch heute geht Biber gerne spazieren. Dafür, dass er nun im hohen Alter noch so fit ist, sorgte sicherlich auch seine sportliche Betätigung. Wenn es die Zeit zuließ, fuhr der 100-Jährige gerne Ski. Wandern, Schwimmen und Tennis hielten ihn fit.
Auch erinnert sich Biber gerne an frühere Flüge mit dem Segelflugzeug zurück. Er erlebte noch die Zeit, in der man die Segelflugzeuge mit dem Gummiseil in die Luft beförderte. Der Jubilar ist tierlieb. Lange Jahre begleiteten ihn Hunde und Katzen in seinem Leben.
Leidenschaftlicher Sänger
Seit zwei Jahren lebt Biber in der Martin-Haug-Residenz in Freudenstadt. Hier hat er sich gut eingelebt. Mit Leidenschaft singt er gerne im Residenz-Chor mit. Chorproben bereiten ihm viel Freude. So kommt auch der Austausch mit den Bewohnern der Residenz nicht zu kurz. Täglich wird Biber von einer seiner Töchter besucht.
Zum seltenen Geburtstag gratulierte Volker Rath. Der Referent von Oberbürgermeister Adrian Sonder übermittelte die Glückwünsche der Stadt. Er überreichte auch die Glückwunschurkunde des Landes.