Schützen, Skizunft und Fußball – da fühlte sich Paul Löffler zuhause. Jetzt feiert er in Schönwald seinen 90. Geburtstag.
Seinen 90. Geburtstag feiert diesen Samstag, 10. Januar, Paul Löffler. Nach dem Tod seiner Frau im Juni 2020 lebte er allein im ehemaligen Bauernhaus auf der Triberger Seite der Adelheid. Im Sommer 2025 zog er ins Pflegeheim „Haus Schönwald“.
Geboren wurde der Jubilar in St. Georgen, zog aber schon als Kind mit der Mutter nach Triberg auf den kleinen Hof auf der Adelheid, der seit 1882 im Familienbesitz war. Seinen leiblichen Vater hat Paul Löffler nur ein einziges Mal gesehen. Als Paul sieben Jahre alt war, heiratete seine Mutter Frieda Anton Volk. Aus dieser Ehe hatte Paul Löffler drei Halbschwestern, von denen noch eine lebt. Sie besucht ihn regelmäßig. Wie ein Vater habe sich Patenonkel Rudolf Löffler um ihn als jungen Mann gekümmert, erinnert sich Löffler.
In Triberg besuchte er die Volksschule und lernte danach das Handwerk des Uhrmachers. Bis zur Insolvenz 1986 arbeitete er bei den „Jahresuhren“, der Firma August Schatz.
Dort lernte er auch seine spätere Frau Brunhilde, geborene Dieterle, aus dem Waldhiisli in Nußbach kennen. Sie war es, die die ungeliebte Landwirtschaft umtrieb und ihm so den Rücken freihielt für seine sportlichen Ambitionen: Der Jubilar war ein ausgezeichneter Fußballer beim FC Triberg und ein exzellenter Skifahrer, der für die Skizunft Triberg antrat. Neben den alpinen Disziplinen liebte er den Langlauf, machte „Marathons“ auf Tourenskiern. Zudem brachte er als hervorragender Schütze den Schonacher Schützen manchen Erfolg ein. Bis zur Rente arbeitete er bei einer Baublechnerei. Auch im Ruhestand waren für ihn Skizunft und Sportschützen wichtige Anlaufpunkte.
An diesem Samstag gibt es eine kleine Feier. Mit Verwandten und Freunden geht es in Paul Löfflers Lieblingsgaststätte – ins Gasthaus Bad nach Furtwangen.