Einen voll besetzten Saal bescherte die Veranstaltung zu Patientenverfügung sowie Vorsorgevollmacht der Sozialstation Sulz – ein gelungener Einstieg in das Jubiläumsjahr.
Ein halbes Jahrhundert Sozialstation und Wichtiges zum Thema Patientenverfügung sowie Vorsorgevollmacht - bei schönstem Frühlingswetter strömten die Besucher in den Multifunktionsraum der Sozialstation, der sich rasch bis auf den letzten Platz füllte. Die mehr als 70 Gäste zeigten, wie groß das Interesse an diesem wichtigen Thema ist. Geschäftsführerin Tina Nagel zeigte sich überwältigt von der großen Resonanz.
Die Veranstaltung war zugleich der Auftakt einer Fachvortrag-Reihe „50 Jahre Nähe. Hilfe. Menschlichkeit.“ im Jubiläumsjahr der Sozialstation. Ziel sei es, neben dem Rückblick auf fünf Jahrzehnte engagierter Pflegearbeit auch Themen aufzugreifen, die viele Menschen im Alltag betreffen. Als Referentin konnte mit Cornelia Bitzer-Hildebrandt – eine in Sulz bestens bekannte Ärztin – gewonnen werden.
Humor bei erstem Thema
Die niedergelassene Medizinerin, die auch heute noch regelmäßig Hausbesuche macht und Patienten in Pflegeeinrichtungen betreut, ist vielen Menschen im Ort vertraut. Gleichzeitig engagiert sie sich als Vorsitzende des Fördervereins der Sozialstation.
In ihrem Vortrag erläuterte sie die Unterschiede zwischen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht und zeigte, worauf bei der Erstellung dieser Dokumente besonders zu achten ist. Dabei gelang es ihr, ein ernstes und oft schwieriges Thema verständlich und auch mit einer Portion Humor zu vermitteln.
Ein gelungener Auftakt
Die Zuhörer verfolgten den Vortrag aufmerksam und nutzten anschließend die Gelegenheit, Fragen zu stellen und persönliche Anliegen anzusprechen. Im Anschluss blieb bei Kaffee und Kuchen noch Zeit für Gespräche und Austausch.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Sozialstation, Förderverein und Begegnungscafé organisiert.
Die gelungene Auftaktveranstaltung zeigt: Das Jubiläumsjahr der Sozialstation Sulz stößt auf großes Interesse und bietet Raum für Begegnung, Information und gemeinsames Miteinander.