Der Caravan- und Zeltsportclub „Die Rally-Igel“ (CZ) hat sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Auf der clubeigenen schmucken Anlage ging es dabei hoch her. Vorsitzender Bernd Kuttler hob besonders die Kameradschaft im Verein hervor.
Neben den ohnehin vorhandenen Spielmöglichkeiten wurde für den Igel-Nachwuchs extra für das Jubiläum eine Hüpfburg aufgebaut. Zudem wurde ein Flohmarkt veranstaltet. Neben Kaffee und Kuchen sorgten ein Sektempfang und ein Festessen dafür, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.
Vorsitzender Bernd Kuttler freute sich über den guten Besuch. Besonders groß war die Freude, dass auch „Rösli aus der Schweiz“, mit 91 Jahren das älteste Mitglied des CZ, den Weg zum Jubiläum gefunden hatte.
Kuttler hob besonders die Kameradschaft im Verein hervor, in dem sich drei Generationen, also Jung und Alt, seit 50 Jahren wohlfühlen. Viele Freundschaften auch mit den Mitgliedern auswärtiger und befreundeter Clubs seien in diesen fünf Jahrzehnten entstanden.
Zudem ging Kuttler auf die Historie des CZ ein. Untermalt wurde dieser Rückblick durch eine Bilderpräsentation, die die 50-jährige Geschichte der Rally Igel lebendig werden ließ und viele Erinnerungen weckte.
Erste „Igel-Rally“ 1974
Der CZ wurde im Mai 1973 in Niedereschach im Gasthof Deutscher Kaiser gegründet. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte 1976. Schon ein Jahr nach der Gründung 1974 wurde das erste eigene Campingtreffen – die erste „Igel-Rally“ – in Niedereschach auf dem Sportgelände veranstaltet. Basis für dieses und weitere Campertreffen war die Unterstützung der Gemeinde und ihrer Vereine. Im Laufe der Zeit wurden 26 große „Rallys“ in Niedereschach ausgerichtet, was nur mit tatkräftiger Unterstützung von vielen Helfern und Gönnern bewerkstelligt werden konnte.
Eigener Platz 1998 eröffnet
Doch der größte Wunsch war schon immer, ein eigenes Clubgelände zu besitzen, um auch außerhalb der Campingtreffen die Freundschaft im Verein und zu anderen Campingfreunden intensiver zu pflegen. Dieser Wunsch ging 1996 endlich in Erfüllung. Am 14. September 1998 wurde der Platz offiziell eröffnet. Kuttler dankte der Gemeinde Niedereschach und dem damaligen Bürgermeister Otto Sieber sowie dem Langzeitvorsitzenden des CZ, Ernst Haßhoff, die dies ermöglicht hätten. Sein Dank galt ebenso allen, die geholfen hatten, „aus dem ehemaligen Steinbruch ein so schönes Freizeitgelände zu machen“.
Die 28 Stellplätze seien mit jeweils 100 Quadratmetern überdurchschnittlich groß und mit Strom- und Abwasseranschluss versehen. Derzeit sei nur noch ein Stellplatz zu vergeben. Auch die Gästeplätze seien voll erschlossen.
Clubheim als Herzstück
Das Clubheim und der große Spiel- und Grillplatz seien das Herzstück vieler schöner gemeinsamer Stunden für Jung und Alt. Kuttler dankte zudem allen Igeln, die sich beteiligen, die Clubanlage als Schmuckstück zu erhalten.
Selbstverständlich sei es für die Igel auch, sich in Niedereschach aktiv einzubringen. Als Beispiele nannte Kuttler die Brotspende, die Teilnahme an der Landschaftsputzete und an den Fastnachtsumzügen.