Die Deifelzunft Niedereschach wird 44 Jahre alt. Das wird am 13. Juni mit einer großen Open-Air-Veranstaltung an der Eschachhalle gefeiert.
Mit einer großen Open-Air-Veranstaltung an der Eschachhalle mit den „Baaremer Luusbuäbä“ feiert die Deifelzunft Niedereschach am Samstag, 13. Juni, ihr 44-jähriges Bestehen. Beginn ist um 19.44 Uhr und alle sind eingeladen mit dabei zu sein.
Die Deifelzunft mit ihrem neuen Zunftmeister Sascha Seckinger an der Spitze freuen sich „teuflisch“ auf diesen Jubiläumsabend. Sicher werden an diesem Abend auch viele Erinnerungen wach.
Die Gründung der Eschachdeifel erfolgte am 11. Februar 1982. Bereits 1984 wurden die Weichen für eine Fusion mit der Narrenzunft Niedereschach gestellt. Nach zweijähriger Probezeit wurde dann am Dreikönigstag im Jahr 1987 die Vereinigung der beiden Zünfte besiegelt.
Das Häs mit seinen vielen Einzelteilen
Das Häs des Eschachdeifel besteht aus rund 2000 roten und schwarzen Filzflecken, die einzeln in Wellenform aufgenäht werden. Die roten Flecken stellen das Feuer, die schwarzen die Hölle, das Böse dar.
Die grimmige Holzmaske wurde von Ute, Karl-Heinz und Wolfgang Wimmer, sowie von Dagmar Kölz und Joachim Schmid entworfen und vom Maskenschnitzer Willi Pfaff aus Schonach geschnitzt. Seit dem Jahr 2001 wurden die Schemen von Martin Lang aus Schiltach bezogen und das bislang eingesetzte Hasenfell wurde durch das heutige Heidschnuckenfell ersetzt. Ein Fuchsschwanz als Zeichen der Redefreiheit und ein Stab mit aufgesetztem Pferdeschweif gehören als Accessoires zum Häs.
Das schwarze Halstuch, schwarze knöchelhohe Stiefel und schwarze Handschuhe sind unabdingbares Zubehör und runden das Gesamtbild des Eschachdeifels brauchtumsgemäß ab.
1996 entschied sich ein Großteil der Eschachdeifel, nach vereinsinternen Querelen, für eine Trennung von der Narrenzunft Niedereschach. Die damaligen Gruppenleiter der Eschachdeifel waren Karl-Heinz Wimmer und Sven Spiegelberg.
Vereinsgründung im Oktober 1996
Im Oktober 1996 wurde dann die heutige Deifelzunft Niedereschach im Eschachhof als eigenständiger eingetragener Verein gegründet. Als erster Zunftmeister und Oberdeifel wurde damals Karl-Heinz Wimmer, als zweiter Zunftmeister Sven Spiegelberg, als Kassiererin Uschi Spiegelberg und zur Zunftschreiberin Carolin Serowy gewählt.
Auch im Gemeindeleben bringt sich die Deifelzunft vorbildlich ein. So betreut die Deifelzunft seit dem Jahr 2002 im Auftrag der Gemeinde den Grillplatz in Schabenhausen und ist dort für die komplette Buchungsabwicklung und Pflege der Anlage zuständig. Zwischenzeitlich wurde die Anlage als einer der besten Grillplätze der Region ausgezeichnet. Auch für zahlreiche vereinsinterne und öffentliche Feste, wie dem Maifest, wurde die Anlage in den vergangenen Jahren genutzt.