Die Hondinger Landfrauen begannen ihr Fest zum 60-jährigen Bestehen mit einem ausgiebigen Frühstück. Dabei ehrten sie verdienstvolle Mitglieder, darunter auch zwei Gründerinnen.
Mit einem Sektempfang begannen die Hondinger Landfrauen am Samstagmorgen ihre Feier anlässlich des 60-jährigen Vereinsbestehens.
Zahlreiche Mitglieder waren mit ihren Partnern zu der Feier ins Hondinger Gemeinschaftshaus gekommen.
Zur Begrüßung zeigte die Vereinsvorsitzende Beate Fetscher in einem kurzen Überblick, wie vielfältig die Aktivitäten der Landfrauen waren und sind.
Ein zufriedenes Fazit
Sie reichen von Workshops, Vorträgen und Ausflügen mit ganz unterschiedlichen Themen hin zu wöchentlichen Sportkursen und der Ausrichtung der Kinderfasnet. „Wir haben allen Grund, uns selbst zu feiern“, zog Beate Fetscher als Fazit.
An einem reichhaltigen Frühstücksbuffet konnten sich die Gäste anschließend bedienen. Eine Bilderschau mit Fotos aus den gesamten letzten 60 Jahren ließ währenddessen bei vielen Frauen Erinnerungen wach werden.
Bestens unterhalten
Nach dem Essen unterhielt die Kabarettistin Marianne Schätzle, die unter anderem auch regelmäßig an der Konstanzer Fasnet im Fernsehen auftritt, die Gäste. Auf sehr unterhaltsame Art erzählte sie von früheren Zeiten und alltäglichen Situationen, in denen sich das Publikum selbst wiedererkannte. Gekonnt bezog die Künstlerin ihre Zuschauer in das Programm mit ein und sorgte bei allen im Saal für viele Lacher und gute Laune.
Am Mittag stärkten sich die Besucher mit Suppe, bevor Marianne Schätzle als Angela Merkel noch einmal auf die Bühne trat und dafür viel Applaus vom Publikum erntete. In den Grußworten übermittelte Ortschaftsrat Axel Fluck einen Gruß von der Ortsvorsteherin Yvonne Heß, die an diesem Tag verhindert war. Sie bedankte sich bei den Landfrauen für ihre Bereicherung im Ort. Auch Martina Meier und Ulrike Obergfell vom Bezirksvorstand Donaueschingen gratulierten dem Verein zum Jubiläum. Stellvertretend für alle Hondinger Vereine dankten Markus Pfeifer und Christoph Pfeiffer den Landfrauen für die Zusammenarbeit.
Beate Fetscher nutzte den festlichen Rahmen, um alle Landfrauen zu würdigen, die in der bisherigen Geschichte Mitglied waren und sind. Ein großes Dankeschön richtete die Vorsitzende an alle bisherigen Vorstandsteams und insbesondere an die Gründungsmitglieder: „Ihr hattet damals den Mut, euch zusammenzutun. Ohne euch gäbe es uns heute nicht.“
Von Anfang an dabei
Dabei konnte sie sich bei zwei Frauen, die den Verein damals mitgründeten, persönlich mit einer Urkunde und Blumen bedanken: Rosa Freude und Irmgard Aigeldinger sind Mitglieder der ersten Stunde und heute noch im Verein.
Geehrt wurden auch alle Frauen, die den Verein nach der Gründungsvorsitzenden Josefine Wullich als spätere erste Vorsitzende oder Teamsprecherin leiteten. Dies waren neun Jahre lang Adelinde Bäurer, zwölf Jahre Irmgard Aigeldinger, sechs Jahre Agnes Süß sowie neun Jahre Lucia Bausch und Barbara Reichle und seit 2019 Beate Fetscher.
Erinnerungen aufgefrischt
Ein Dank ging auch an Eva Erhart und Stefanie Holland, die die wöchentlichen Gymnastikkurse leiten, sowie an die Helfer der Landjugend, die die Frauen bei ihrer Feier am Samstag fleißig unterstützten.
Nach den Ehrungen ließen die Gäste das Fest bei Kaffee, Kuchen und vielen Gesprächen mit Erinnerungen aus den vergangenen Jahrzehnten ausklingen
Zwischen 22 und 94
Die Gründungsversammlung fand am 31. Mai 1966 statt. Aktuell haben die Hondinger Landfrauen 64 Mitglieder. Die jüngste Landfrau ist 22, die älteste 94 Jahre alt. Den Vorstand bilden bilden Beate Fetscher als erste, Renate Meilhammer als stellvertretende Vorsitzende sowie Schriftführerin Nadja Ringwald, Kassiererin Sonja Fürsattel und Beisitzerin Renate Zürcher. Für die verstorbenen Mitglieder des Vereins findet am Samstag, 27. Juni, um 18.30 Uhr in der Hondinger Kirche ein Gedenkgottesdienst statt.