Pfarrer Eberhard Eisele (links) zeichnete Berthold Kuner für seine Tätigkeit aus. Foto: Kirchengemeinde

Auf den Tag genau am 14. Dezember, dazu noch an seinem Namenstag, feierte Berthold Kuner sein 40-jähriges Mesnerjubiläum.

Im Alter von 19 Jahren, als jüngster Mesner im Dekanat, hat er 1985 seinen Dienst begonnen. Nachdem er den damaligen Pfarrer Peter Weckenmann mit seinem Engagement rund um Gottesdienst und Sakristei überzeugt hatte, ist er bis heute aus der Hardter Kirche nicht mehr wegzudenken.

 

Durch die gewissenhafte Einweisung durch die damaligen Ordensschwestern Cleta und Katharina war er für den alltäglichen Dienst sowie auch für besondere Anlässe wie Kirchenrenovierungen und Jubiläen gut gerüstet.

Treuer Dienst

Nun spielte Organist Alois Menrad am Ende des Gottesdienstes für jedes Jahrzehnt ein Orgelstück. Dazwischen drückte Pfarrer Eberhard Eisele seinen Dank für diesen treuen Dienst aus. Er überreichte die Goldene Ehrennadel und die Ehrenurkunde des Mesnerverbandes der Diözese und ein Präsent der Kirchengemeinde. Bei Kuner sei die Berufung zum Mesnerdienst zu spüren.

Mit einer Rede blickte der Jubilar zurück. Er berichtete von Gebetserhörungen während seiner Dienstzeit, von gut gesonnenen Gemeindemitgliedern und von kleinen Pannen, die es in der Sakristei immer wieder gebe. So sei es ein paar Jahre her, als durch Missverständnisse beim Glockenprogrammieren die Gemeinderäte nach ihrer Sitzung nachts von Glockengeläut nach Hause begleitet wurden.

Viel Unterstützung

Dankbar zeigte sich Kuner für die pastoralen Mitarbeiter. Besonderen Dank gelte seinen drei Mesnerkollegen, die ihn, vor allem an den Werktagen, unterstützen. Die Feier beendete Kuner mit einem selbst verfassten Gebet zu Ehren des Heiligen Georg, der ihm treuer Fürsprecher gewesen sei.