Die Jubelkonfirmanden stellen sich nach dem Gottesdienst mit Pfarrerin Ulrike Krumm vor der Stadtkirche für ein Erinnerungsfoto auf. Foto: Wolfgang Grether

Ehemalige Konfirmanden feierten am Sonntag ihre Jubelkonfirmation in der Schopfheim Stadtkirche.s

Ehemalige Konfirmanden feierten am Sonntag ihre Jubelkonfirmation in der Schopfheim Stadtkirche. Goldene (nach 50 Jahren), Diamantene (nach 60 Jahren) und Eiserne (nach 65 Jahren) Konfirmanden trafen sich zum Feiern und danach zum gemütlichen Tratsch beim Mittagstisch im Restaurant Adler oder im Kranz.

 

Pfarrerin Ulrike Krumm hatte für die evangelische Kirchengemeinde in Schopfheim geladen und viele Ehemalige folgten dieser Einladung gerne. Die Begrüßung der Pfarrerin: Vielleicht nachdenklich für die Gäste, ließ sie doch den eigenen Gedanken zwischen Konfirmation und Jubelkonfirmation Raum, dazu feierlich und hoffnungsfroh mit dem Bibelwort: „Er weckt mich alle Morgen“.

Eindrücklich die Predigt in der auf Gemeinschaft mit Menschen, die innerhalb dieser und manchmal auch draußen stehen, eingegangen wurde. Hoffnungsfroh der Schluss mit den Worten: „Es gibt noch neue Erfahrungen, die auf uns warten. Mögen sie schön oder schwer sein – sie werden unser Leben sein. Es gibt noch Aufgaben zu erledigen. Es gibt noch Menschen zu treffen. Es gibt noch, irgendwo, Gott, der auf uns wartet, um etwas von sich uns zu zeigen, um uns zu beglücken, ja, um uns zu segnen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

Wie vor Jahrzehnten durften sich die Konfirmanden segnen lassen und erhielten ihren Spruch zur Konfirmation noch einmal feierlich überreicht. Der Nachmittag blieb dem Feiern und den vielen Erinnerungen an gemeinsame Jugendtage aber auch mit dem Austausch zum Leben zwischen Konfirmation und Jubelkonfirmation. Schön war der Tag, da war man sich einig und wiedersehen will man sich wieder.