Die Jobs-for-Future-Messe in Schwenningen vereint junge Menschen und 250 Aussteller. Neu dabei sind Edeka Milkau, HECO und HEMA, die den direkten Kontakt zu potenziellen Azubis suchen.
Auch in diesem Jahr findet die Jobs-for-Future-Messe in Schwenningen statt. Mit 250 Ausstellern bietet sie ein umfangreiches Angebot für Schüler und Berufseinsteiger.
Der Geschäftsführer der SMA Südwest Messe- und Ausstellungs-GmbH Jan Goschmann betont die Besonderheit der Veranstaltung: „250 Aussteller bei einer Messe sind heutzutage nicht selbstverständlich. Das ist schon etwas Besonderes.“
Auch Oberbürgermeister Jürgen Roth zeigte sich begeistert von der Jobmesse. „Die Jobs-for-Future-Messe bringt für die jungen Menschen einfach ein Stück Ordnung in das große Feld an Chancen, das sie haben. Früher gab es diese Art von Angeboten nicht.“
Er beschreibt die Messe als „einen Raum der Orientierung und der Perspektive. Alle Unternehmer wollen neue Impulse geben.“
Das erste Mal selbstständig
„Die Jobs for Future will Menschen und verschiedene Berufswege zusammenbringen“, sagt Birgit Hakenjos, Schirmherrin der Jobs for Future und Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Sie ist ein Versprechen an Jugendliche, erfahrene Fachkräfte und Unternehmen, dass sich Leistung lohnt und dass Neugier und Mut Türen öffnen können. Wir stehen als Region zusammen!“ Neu dabei ist der Edeka Milkau. Zwar war das Unternehmen in den vergangenen Jahren bereits auf der Messe vertreten, allerdings in Kooperation mit Edeka. „Es ist unser erstes Mal als eigenständiges Unternehmen. Wir möchten unseren Bekanntheitsgrad steigern und als Edeka Milkau präsent sein“, sagt der Geschäftsführer Holger Milkau. Er fügt hinzu: „Wir möchten neue Azubis für uns gewinnen.“
Ein neuer Firmenname
Ebenfalls zum ersten Mal vertreten bei der Jobs for Future ist die Firma HEMA. Die Firma hat ihren Sitz in Schörzingen bei Balingen. Gerd Strobel, Managing Director Forming Technology, weist auf den Inhaberwechsel der Firma hin. „Durch den Wechsel wird bei uns wieder mehr auf Azubis gesetzt. Die Firma wird immer moderner und wir wollen auf Messen präsenter sein.“
Auf dem Messegelände in der Doppelstadt waren viele junge Menschen zu sehen, vor allem Schüler.
Elisa Bianco (16) findet die Messe spannend, da sie einen Überblick über verschiedene Berufe bekommt. „Ich fand die Polizei und die Bundeswehr am interessantesten“, so die 16-Jährige begeistert. Auch Grecu Ionatan (17) aus Villingen Schwenningen ist zufrieden mit dem Angebot, welches die Messe anbietet: „Ich schaue mich um, was die Betriebe zu bieten haben. Bisher waren die Menschen an den Ständen wirklich sehr nett. Ich muss sagen, dass die Polizei mir am meisten gefallen hat.“ Youssef Alkhatib (19) aus Singen schätzt an der Messe besonders, dass man mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Berufen in Kontakt treten und interessante Gespräche führen kann. Wer heute unter dem Namen Aumovio bei der Messe an den Start geht, hieß vor 24 Jahren noch Siemens VDO. „Diese Messe gibt es seit 24 Jahren und wir waren damals unter den Ersten, die sich angemeldet haben“, sagt Clemens Boog, Leiter der Aus-und Weiterbildung.
Das große Ziel ist es laut Boog, neue Azubis für sich zu gewinnen. „Wir haben hier bei der Jobs for Future ein sehr großes Publikum. Es ist ein offener Raum, in dem gute Gespräche in einem lockeren Umfeld entstehen“, fügt Boog hinzu. Der Leiter der Aus-und Weiterbildung sieht bei der Messe die Chance, neue Impulse für die jungen Menschen zu setzen. „Für uns als Firma ist das die wichtigste Messe im gesamten Jahr“, sagt Boog.
Schramberger erstmals dabei
Auch die Firma HECO aus Schramberg ist erstmals in der Doppelstadt vertreten. „Obwohl unser Firmensitz in Schramberg ist, kommt unser Geschäftsführer aus Villingen-Schwenningen, und genau deshalb haben wir uns entschieden, hier einen Stand zu betreiben, um unsere Firma in der Region stärker bekannt zu machen und direkten Kontakt zu potenziellen Azubis herzustellen“, erklärt der Azubi Simon Grimm (21). Ziel sei es, Eindrücke zu sammeln, da HECO normalerweise nur auf kleineren Messen präsent sei. „Letztes Jahr waren wir als Besucher in der Doppelstadt, und unser Geschäftsführer sagte sofort: ‚Im nächsten Jahr müssen wir unbedingt selbst teilnehmen!‘“, so Grimm.