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Jobbote Schule fertig - und jetzt?

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Foto: Racle Fotodesign - stock.adobe.com
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Ein FSJ kann in fast allen sozialen Bereichen geleistet werden: Krankenhäusern, psychiatrischen Einrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Einrichtungen für Senioren, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, Fahrdienste und Rettungsdienste, Kultur, Sport und  Gemeinden.

Aufgaben
Die Aufgaben in der Einsatzstelle sind sehr vielseitig. Im Vordergrund stehen die Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen, aber auch hauswirtschaftliche, verwalterische und organisatorische Tätigkeiten. Hier werden neue Erfahrungen im Umgang mit Menschen gemacht, Stärken und Schwächen ausgelotet, Hilfen zur beruflichen Orientierung gegeben und die Persönlichkeit wird weiterentwickelt. Während dem FSJ darf man unterschiedliche Seminare besuchen. Diese bieten Gelegenheit, sich mit spannenden Themen aus dem sozialen Bereich und der Gesellschaft zu befassen, neue Leute kennenzulernen und auch Spaß zu haben. Hier kann man die Erfahrungen an den Einsatzstellen mit anderen austauschen und Hintergründe  erfahren.

Gehalt und Urlaub
Der Urlaubsanspruch bei einer Dauer von 12 Monaten beträgt 26 Tage. Das FSJ ist eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements, deshalb gibt es keinen Verdienst, sondern ein Taschengeld und sonstige Leistungen wie Verpflegungsgeld, kostenfreie Unterkunft oder Fahrtkostenzuschuss. Dies ist  bei jedem Träger verschieden – aber durchschnittlich sind es im Monat 400 bis 500 Euro netto, da die Sozialabgaben die Einsatzstelle übernimmt.

Voraussetzungen
Um überhaupt ein FSJ oder FÖJ machen zu dürfen, muss man mindestens neun Jahre Regelschulzeit absolviert haben und darf höchstens 26 Jahre alt sein.

Vorteile
Man erhält weiterhin Kindergeld und vergünstigte Eintritte. Ein FSJ wird ebenfalls bei der Ausbildung in sozialen Berufen positiv bewertet, zum Teil ist es mittlerweile auch Voraussetzung. Auch Ausbildungsstätten in nicht sozialen Berufen werten ein FSJ sehr positiv, da dadurch eine »Ausbildungsfähigkeit« durch das qualifizierte Zeugnis belegt wird.

Freiwilliges Ökologisches Jahr
Das FÖJ wird im ökologischen Bereich durchgeführt. Hauptträger in Baden-Württemberg ist die Landeszentrale für politische Bildung. Aber auch Caritas und das diakonische Werk Württemberg bieten ein FÖJ an.

Tipps und Tricks
Interessierte können sich  auf der ausführlichen Website des Landesarbeitskreises (LAK) Freiwilliges Soziales Jahr in Baden-Württemberg www.fsj-baden-wuerttemberg informieren. Dort gibt es auch eine interaktive Karte auf der ersichtlich ist, welche Träger in dem gewünschten Landkreis ein FSJ anbieten.

Bundesfreiwilligendienst  
Im Rahmen eines BFDs kann man sich im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich einbringen, aber auch auf dem Gebiet Sport, Integration und Zivil- und Katastrophenschutz. Dies zeigt, dass es auch hier  eine vielfältige Bandbreite gibt, um etwas Gutes für andere zu tun. Mithilfe des BFDs soll nämlich Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, geholfen werden. Hier gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten: Vom Kleinkind, über behinderte Menschen, Flüchtlinge und sozial schwache Familien bis hin zu Senioren und betagten Menschen in Altersheimen – überall wird  Hilfe benötigt. 

Als Freiwilliger erhält man ein kleines Taschengeld, und viel wichtiger, neue Erfahrungen – eine Bereicherung für die eigene Persönlichkeit. Der Kontakt mit den vielen unterschiedlichen Menschen und Kulturen kann  wertvolle Hilfestellung für  die weitere berufliche Laufbahn sein.

Auf folgenden Internetseiten gibt es weitere Informationen  und die passende Einsatzstelle: 
• www.bundesfreiwilligendienst.de
• www.bufdi.eu
• www.bundes-freiwilligendienst.de
• www.ran-ans-leben-diakonie.de 
• www.caritas.de

Unter der Hotline 0221/367 30 vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben werden sämtliche Fragen zum Thema BFD beantwortet. 

Tipp: Wer gerne bei einer bestimmten Institution seinen BFD absolvieren will, diese aber noch keine registrierte Einsatzstelle ist, kann die gewünschte Einrichtung kurzfristig als Einsatzstelle eintragen lassen. Weitere Infos dazu erhält man ebenfalls unter oben genannter Hotline oder auf den Internetseiten.

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