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Das Angebot an Ausbildungsstellen und Studiengängen ist groß. Man sollte sich daher rechtzeitig umsehen und sich beraten lassen. Foto: © jozsitoeroe – stock.adobe.com
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Das Angebot an Ausbildungsstellen und Studiengängen ist groß. Man sollte sich daher rechtzeitig umsehen und sich beraten lassen. Foto: © jozsitoeroe – stock.adobe.com

Wie sieht der Arbeitsmarkt im Zollern-Alb-Kreis aus? 
Der Arbeitsmarkt im Zollernalbkreis ist in sehr guter Verfassung und bietet jungen Menschen in allen Branchen gute Möglichkeiten. Die Region ist gekennzeichnet durch eine niedrige Arbeitslosigkeit. Fast 80 Prozent der rund 70 000 Beschäftigten im Zollernalbkreis arbeiten in oft familiär geführten Kleinbetrieben. Das Angebot an Ausbildungsstellen überwiegt die Zahl der Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz suchen. 

Welche Veranstaltungen bietet die Balinger Arbeitsagentur für Schüler/Schulabgänger zur Berufsorientierung an? 
Berufswahl ist eine sehr individuelle Entscheidung. Es gibt nicht den einen richtigen Weg, wie es nach der Schule weitergehen soll. Wir raten Schülern, sich über alle Möglichkeiten zu informieren und bieten dafür die Hilfe der Berufsberatung an. Entscheidend ist, die eigenen Stärken und Interessen zu kennen, um den richtigen Beruf zu finden. Durch zahlreiche berufsorientierende Veranstaltungen im Berufsinformationszentrum, unsere Präsenz bei Ausbildungsbörsen und Messen sowie in den Schulen und einige eigene Ausbildungsbörsen unterstützen wir die Jugendlichen dabei. 

Wann sollten sich Jugendliche mit der Berufswahl beschäftigen? 
Je früher desto besser! Die Unternehmen suchen schon ihren Nachwuchs für das kommende Jahr. Aber natürlich sind auch noch Ausbildungsstellen in diesem Herbst zu besetzen. Wer sich für eine Ausbildungsstelle interessiert, sollte so früh wie möglich den Kontakt mit dem Betrieb herstellen. Hat man das Zeugnis des vorletzten Schuljahres in der Hand, kann man es gleich mit der Bewerbung und dem Lebenslauf einreichen. 

Das Ausbildungsjahr hat gerade begonnen, wie viele freie Ausbildungsplätze gibt es noch? Und in welchen Berufen? 
Ende Juli waren noch fast 600 unbesetzte Ausbildungsstellen gemeldet. Seitdem hat sich zwar einiges getan, aber es gibt immer noch ein großes Angebot an Ausbildungsplätzen. Im kaufmännischen Bereich, zum Beispiel im Einzelhandel und Verkauf, bei den Banken oder in Bäckereien, aber auch im Handwerk gibt es noch Aussichten auf einen Ausbildungsplatz. Maurer, Köche und Maler beispielsweise werden noch gesucht. Auch in vielen anderen Berufen gibt es aber nach wie vor Möglichkeiten.

Was raten Sie Jugendlichen, die jetzt noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben? 
Noch ist es nicht zu spät. Jugendliche sollten sich fragen, ob sie mit dem Beginn einer Ausbildung lieber noch warten möchten oder ob sie bereit sind, anstelle des Wunschberufes eine andere Richtung einzuschlagen. Wenn ja, kann im Grunde alles sehr schnell gehen. Sie sollten dann einfach einen Termin zur Berufsberatung ausmachen, ihre Situation mit einem unserer Berater besprechen, der im Anschluss  noch passende Angebote unterbreiten kann. 

Wenn‘s gar nicht klappt – welche Möglichkeiten haben Jugendliche dann? 
Es gibt dann einige Alternativen und Überbrückungsmöglichkeiten. Hilfreich ist, wenn Jugendliche, möglichst mit den Eltern, unser Beratungsangebot nutzen, um einen individuellen Plan Richtung Ausbildung zu erarbeiten. Dabei kann es darum gehen, bisherige Hinderungsgründe zu beseitigen oder weitere schulische oder berufsvorbereitende Maßnahmen oder sinnvolle Alternativen in der Wartezeit zu planen. 

Woran liegt es ihrer Meinung nach, wenn sich Jugendliche schwer tun, eine Lehrstelle zu finden?
Die Gründe dafür sind vielfältig. Manchmal passen Angebot und Nachfrage einfach nicht zusammen. Das kann regionale Gründe haben. Oder Eignung und Neigung decken sich nicht mit den angebotenen Möglichkeiten. Es gibt über 300 anerkannte Ausbildungsberufe. Aber immer noch konzentrieren sich die Jugendlichen auf nur wenige davon und nutzen nicht das gesamte Spektrum. Zu den Klassikern gehören Industriemechaniker und -kaufmann sowie viele Berufe in Verkauf und Handel, im Kfz-Handwerk und in der Medizin. In der Berufsberatung sprechen wir aber auch immer über mögliche Alternativen.