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Jobbote Hebamme

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Unkomplizierte Geburten werden meist nur von Hebammen begleitet.  Foto: Ljiljana – stock.adobe.com
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Unkomplizierte Geburten werden meist nur von Hebammen begleitet. Foto: Ljiljana – stock.adobe.com

Als Hebamme beginnt die Begleitung der werdenden Eltern bereits zu Beginn der Schwangerschaft. Man steht beratend an deren Seite und hilft bei Komplikationen. Während der Geburt ist man als Hebamme selbstverständlich ebenfalls vor Ort und unterstützt die werdende Mutter. Unkomplizierte Geburten werden meist nur von Hebammen begleitet, bei Komplikationen assistieren sie dem behandelnden Arzt. Da jede Geburt anders verläuft ist dieser Beruf sehr abwechslungsreich und kein Tag gleicht dem anderen. Die schriftliche Dokumentation und die Reinigung des Kreißsaals zählen ebenfalls zu den Aufgaben einer Hebamme.

Nach der Geburt betreut die Hebamme die Eltern im Wochenbett. Das bedeutet, dass der Säugling zu Beginn jeden Tag untersucht und gewogen wird und man Ansprechpartner für jegliche Art von Fragen ist. Des Weiteren erklärt man als Hebamme alles rund ums Stillen und die Babypflege. Hebammen arbeiten im Schichtdienst, da Babys sich leider nicht an geregelte Arbeitszeiten halten. Hebammen müssen sich auch mit weniger schönen Ereignissen auseinander setzen, zum Beispiel, wenn eine Mutter oder ein Baby erkrankt oder stirbt.  Auch bei Fehlgeburten ist die feinfühlige Art einer Hebamme gefragt. 

Es besteht auch die Möglichkeit, dass man als freiberufliche Hebamme arbeitet. Hier besucht man die Familien ausschließlich zu Hause, führt Geburtsvorbereitungskurse durch und hilft den Frauen bei der Rückbildungsgymnastik. 

Das Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung sieht vor, dass künftige Hebammen ein duales Studium absolvieren. Bisher werden Hebammen und Entbindungshelfer an Hebammenschulen auf ihren Beruf vorbereitet. Ab 2022 wird dann die Ausbildung nur noch an einer Hochschule möglich sein.

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