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Jobbote Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Von
Pascal Engelbrecht, 22 Jahre Ausbildung: Fachkraft für Lebensmitteltechnik, jetzt Trainee Produktentwicklung, Ausbildungsbetrieb: Bohlsener Mühle GmbH & Co. KG  Foto: Engelbrecht
Sonderthemen_SB
Pascal Engelbrecht, 22 Jahre Ausbildung: Fachkraft für Lebensmitteltechnik, jetzt Trainee Produktentwicklung, Ausbildungsbetrieb: Bohlsener Mühle GmbH & Co. KG Foto: Engelbrecht

Wodurch wurdest du auf diesen Beruf aufmerksam? 
Der erste Kontakt zu Lebensmitteln war durch Ferienjobs im Gastrobereich. Hier war allerdings noch lange nicht klar, dass es unbedingt mal das werden sollte. Das kam dann eher mit der Zeit. 

Auf die Ausbildungsstelle an sich bin ich durch ein Praktikum gekommen. Hier war ich in der Produktion der Bohlsener Mühle – und das hat dann gepasst. 

Beschreibe deine Ausbildung
Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen die Produkte her, halten sich dabei an die vorgegebenen Rezepturen, überprüfen laufend und begleiten die Prozessabläufe. Durch den Ausbildungsrahmenplan gibt es ein Gerüst, an dem man sich gut langhangeln kann. Das Besondere an der Ausbildung bei der Bohlsener Mühle war, dass man auch in Abteilungen hineinschnuppern konnte, die nicht im Rahmenlehrplan waren, so zum Beispiel das Lager und die Technik. 

Was gefällt dir besonders gut? 
Die Ausbildung war wirklich vielfältig, man konnte in ganz unterschiedliche Abteilungen hineinschnuppern. Außerdem ist der Betrieb, obwohl er eben Mühle, Bäckerei und Konditorei, Backstraße, Abpackung und Verwaltung ist, immer noch in der Größe überschaubar – das sorgt an vielen Stellen für ein familiäres Arbeitsklima. Und man hat viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Man kann Prozesse mitgestalten, wenn man eine Idee hat, man wird in viele laufende Prozesse aktiv mit eingebunden und kann in viele unterschiedliche Abteilungen hineinschnuppern – und die Produkte sind halt echt lecker. Nur wenn man am Band steht, das ist schon anstrengend.

Braucht man besondere Eigenschaften/Fähigkeiten für diesen Beruf?
Fachkräfte für Lebensmitteltechnik brauchen auf jeden Fall technisches Verständnis, Spaß an und eben auch Lust mit Lebensmitteln zu arbeiten, mathematisches Verständnis und ein Interesse an Bio hilft auch! Als Trainee in der Produktentwicklung ist man noch einmal viel breiter unterwegs und kann viele Themen, die man zwischendurch berührt hat, verbinden. Durch meine Ausbildung lege ich den Fokus auf die Technik. Und das ist gerade bei manchen Produkten besonders spannend, so zum Beispiel wenn beim Snäckebrot der Teig ausgerollt wird oder der Herstellungsprozess beim Cookie. Bio-Rohstoffe für Bio-Lebensmittel fordern einen da mehr und man braucht mehr Fingerspitzengefühl. 

Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor?
Das Trainee-Programm umfasst vier Semester, danach bin ich dann Staatlich geprüfter Lebensmitteltechniker – und kann mir gut vorstellen, in der Produktentwicklung zu bleiben. Hier kann man sehr kreativ sein und eben auch mit besonderen Rohstoffen wie Einkorn, Emmer, Quinoa und Co. arbeiten. Das Besondere – neben den Rohstoffen – ist eben auch, dass man in diesem Bereich alle Fähigkeiten vereinen kann. Das nächste größere Projekt steht dabei auch schon in den Startlöchern: Für die Frischebäckerei sollen neue Brote entwickeln werden! Auch hier ist das eben gar nicht so einfach und statt Hilfsmitteln in den Zutatenlisten setzt man da dann auf eine lange und spezielle Teigführung. Da schmeckt das fertige Brot nicht nur besser, sondern das spiegelt sich auch oft in der Verträglichkeit wider. Das ist auch das, was es hier so spannend macht: Man muss mehr für das fertige Produkt arbeiten – aber es lohnt sich! Trotz oder gerade wegen der Herausforderung und dem handwerklichen Anspruch, ist es dann aber auch noch schöner, wenn alles klappt. 

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