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Jobbote Bankkaufmann

Von
Henri Heiser, 19 Jahre, Ausbildung: Bankkaufmann, Ausbildungsbetrieb: GLS Gemeinschaftsbank eG Foto: Heiser
Sonderthemen_SB
Henri Heiser, 19 Jahre, Ausbildung: Bankkaufmann, Ausbildungsbetrieb: GLS Gemeinschaftsbank eG Foto: Heiser

Wodurch wurdest du auf diesen Beruf aufmerksam? 
Eigentlich hatte ich nie vor, bei einer Bank zu arbeiten: lächelnd am Schalter stehen, Bausparverträge vertreiben und auch noch dem letzten Kunden ohne viel Erspartes den "MSCI-World-Fonds" anzudrehen. Jetzt bin ich bei einer der wenigen Banken, die alles anders machen – der GLS Bank. Die GLS Bank ist die erste sozial-ökologische Universalbank der Welt. Hier wird Geld nicht als Instrument zur reinen Wertvermehrung, sondern als gesellschaftliches Gestaltungsmittel verstanden. Somit werden der Bioladen von nebenan, Windräder in ganz Deutschland, der Fahrradverleih am nächsten Bahnhof – fast jeder hat schon einmal eines dieser Fahrräder gesehen –  und viele weitere Unternehmen ermöglicht. 

Während meines Abiturs hatte ich erstmal keine Vorstellung, was kommen sollte. Studieren wollte ich irgendwie nicht: Theorie hatte ich in den letzten zwölf Jahren zur Genüge. Ins Ausland gehen? Wäre eine coole Sache gewesen! Ein wenig reisen, Menschen kennenlernen und weg von zu Hause, die Welt entdecken. Dann erinnerte ich mich an mein Schulpraktikum, das ich bei meinem jetzigen Ausbildungsbetrieb gemacht habe. Das Praktikum hat mir viel Spaß bereitet. Ich wurde überall mithingenommen: vom telefonischen Kundenservice bis zur Jahrespressekonferenz. Zwei Jahre später bewarb ich mich und erhielt den Ausbildungsplatz.  

Beschreibe deine Ausbildung 
Meine Ausbildung besteht ganz klassisch aus einem betrieblichen und einem schulischen Teil. Während des dreimonatigen Blockunterrichts bin ich von der Arbeit freigestellt und kann mich vollkommen der Schule widmen. Im Betrieb bin ich in den verschiedenen Abteilungen eingesetzt. Von klassischen Bereichen, wie dem Filialservice, bis hin zur IT ist eigentlich alles dabei. Darüber hinaus gibt es auf Wunsch die Möglichkeit in besondere Abteilungen "rein zu schnuppern", zum Beispiel in das Beschwerdemanagement oder das Nachhaltigkeits-Research. 

Was gefällt dir besonders gut? 
Am Ende des Tages, mit gutem Gewissen nach Hause zu gehen. Es gibt gute und es gibt schlechte Tage – definitiv. Das Schöne ist jedoch das Gefühl, Menschen zu helfen und Veränderung hin zu einer sozialgerechteren sowie nachhaltigeren Zukunft voranzubringen und mitzugestalten.

Braucht man besondere Eigenschaften/Fähigkeiten für diesen Beruf?
Das Wichtigste ist das eigene Engagement, die Lust, Gegebenheiten zu hinterfragen und die Bereitschaft, dazu zu lernen. Ein gesundes Allgemeinwissen und eine solide Ausdrucksweise in Wort und Schrift, sowie entsprechende Grundkenntnisse in Mathe, helfen dabei natürlich ungemein. 

Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor?
Nach meiner Ausbildung möchte ich gerne studieren und mich weiterhin beruflich für einen positiven und sinnvollen Wandel der Gesellschaft einsetzen. Wie und wo ich arbeiten oder studieren werde ist noch offen. 

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