Der Haushalt ist jetzt eine beschlossene Sache – aber fertig gespart hat man in der Region auch nach langwierigen Sparrunden der Kreisräte noch lange nicht, meint unsere Autorin.
Wer glaubt, mit der Verabschiedung eines Haushaltsplans sei alles geschafft, der irrt gewaltig.
Jetzt, wo der Knopf dran ist am Kreis-Budget, geht das große Sparen im Schwarzwald-Baar-Kreis erst richtig los. Der Beschluss zur Erhöhung der Kreisumlage nämlich hat dort Folgen, wo man mit dem notwendigen Kleingeld mindestens genauso wenig gesegnet ist wie auf Kreisebene: in den Kommunen.
Nun kam es zwar mit 32 statt den ursprünglich von der Kreisverwaltung geforderten 33 Prozent nicht ganz so dick wie befürchtet, aber es geht nicht um Kinkerlitzchen, sondern um Millionenbeträge für die Städte in der Region.
Und spätestens jetzt, wenn alle den Gürtel enger schnallen, ist klar, dass stimmt, was all die Jahre prophezeit worden ist: Die fetten Jahre sind vorbei.