Gemeinderat: Gremium befasst sich mit Ausstattung an Grundschule Unterjettingen

Mit dem neuen Bildungsplan 2016 rückte Werken wieder mehr in den Vordergrund, wie Rektor Dominic Brucker in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte. Die Austattung wird angepasst.

Jettingen. Das Gremium befasste sich mit der Vergabe der Ausstattung für einen Werkraum in der Grundschule Unterjettingen.

Der östliche Raum im Untergeschoss wird im Zuge der laufenden Sanierung zu einem solchen umgebaut. Der bisherige Werkraum kann nach den Vorgaben der Brandverhütungsschau nicht mehr genutzt werden. Die Ausstattung ist nicht mehr zeitgemäß. Es handelt sich um ältere Möbel des Werkraums der Hauptschule. Dadurch sind diese für die Grundschüler auch zu groß. In der Decker-Hauff-Grundschule wurde dem höheren Stellenwert von Werken und Technik bereits Rechnung getragen und vergangenes Jahr ein Werkraum eingerichtet und ausgestattet.

In der Oberjettinger Grundschule sowie in der Jettinger Gemeinschaftsschule hat sich eine Zusammenarbeit mit dem Fachausstatter Weba bereits bewährt. Deswegen soll auch bei diesem Projekt mit dem Unternehmen zusammengearbeitet werden.

Das mit Schulleitung und Fachausstatter erarbeitete Angebot lag den Räten vor und beläuft sich auf knapp 40 600 Euro, abzüglich zwei Prozent Skonto. Das Gremium stimmte geschlossen zu.

Bei dem Werkraum werde es sich "eher um einen Mehrzweckraum" handeln, erklärte Brucker. Dort werden auch Kunstunterricht und die Durchführung von Experimenten möglich sein. Zudem wird die Ausstattung höhenverstellbar und damit grundschulkindergerecht. Kinder der Klassen eins bis vier können dadurch gut an den Tischen arbeiten.

Beim neuen Werkraum befindet sich zudem ein Nebenraum, der als Lagerraum genutzt werden soll.

Darum habe sich "der Werkraum an der Stelle hervorragend angeboten", so der Rektor.

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