Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Jettingen Stelle zum "lange glücklich bleiben"

Von
Sarah Tutzauer ist die neue Bau- und Ordnungsamtsleiterin bei der Jettinger Gemeindeverwaltung.Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Das Bau- und das Ordnungsamt haben eine neue Leiterin: Sarah Tutzauer. Sie hat die Nachfolge von Anna-Lisa Kellner angetreten. Etwa ein dreiviertel Jahr lang war die Stelle unbesetzt.

Jettingen. Mit Sarah Tutzauer konnte die Gemeinde Jettingen eine begeisterte und motivierte Amtsleiterin gewinnen. Die 28-Jährige hat an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg ihren Bachelor in Public Management gemacht, was in etwa dem früheren Verwaltungsfachwirt entspricht. Nach ihrem Studium verschlug es Tutzauer zunächst in die Universitätsverwaltung, wo sie im Bereich Personal und Statistik tätig war. Die nächste Station war das Landratsamt Böblingen, genauer gesagt der Bereich Staatsangehörigkeitsrecht.

Zum 1. März folgte dann der Wechsel nach Jettingen als Leiterin von Bau- und Ordnungsamt. Ihre Vorgängerin Anna-Lisa Kellner war zu dieser Zeit im Mutterschutz, inzwischen ist sie in Teilzeit zurück in der Verwaltung, allerdings als Stabsstellenleiterin Projektmanagement.

Die Entscheidung, nach Jettingen zu wechseln, fiel Sarah Tutzauer leicht. Zum einen liegt die Gäugemeinde nahe ihres Wohnortes Nufringen. Zum anderen "ist die Stelle an sich ansprechend", sagt sie. In einem Rathaus mit einer kleineren Verwaltung zu arbeiten, sei noch mal etwas ganz anderes, als beispielsweise im Landratsamt. Die Bürgernähe sowie die kürzeren Wege zu den Kollegen und den anderen Abteilungen nennt sie als Beispiele. "Man ist ganz anders vernetzt."

Schon ihr Studium fand Sarah Tutzauer ansprechend, weil es dual ausgelegt war. Dadurch werde man selbstständiger und es werden Praxis und Theorie miteinander vereint. "Man lernt in den Praktika schon viele Bereiche kennen", erzählt sie, "und man kann unterschiedliche Bereiche in den verschiedenen Verwaltungen wahrnehmen."

Mit dem Studium halte man sich also noch offen, in welche Richtung es gehen soll. "Man hat dann so viele Möglichkeiten", erzählt Tutzauer begeistert.

Bei ihrem Stellenwechsel hatte sie im Sinn, etwas zu finden, wo sie "lange glücklich" sein kann – "und das fühlt sich hier auf jeden Fall gut an", beschreibt die Amtsleiterin. Bisher sei die Arbeit schon sehr spannend – und es kommen noch weitere Aufgaben zu ihrem Tätigkeitsbereich dazu. Also eine "gute Herausforderung", meint Sarah Tutzauer.

In den Bereich Bauamt fallen beispielsweise Bauplanung und Baurecht, also unter anderem eingehende Bauanträge. Zum Ordnungsamt gehört "recht viel und da kommt nach und nach immer mehr", sagt Tutzauer lachend. Hierunter fällt auch der Gemeindevollzugsdienst. Das vorherrschende Thema in den ersten Monaten war aber erstmal ein anderes. "Ich bin gekommen und dann kam gleich Corona – was auch zu meinen Aufgaben gehört.". Also standen erstmal Anordnungen häuslicher Quarantäne auf der Liste. Da das aber ein für alle neues Thema war, fand Tutzauer das für ihren Einstand gar nicht mal so schlecht.

Projekte für die nahe Zukunft gibt es – auch aufgrund von Corona – erstmal keine in ihrem Bereich.

Vor kurzem konnte jedoch eine App eingeführt werden, über die Verwarnungsgelder gemeldet werden. Das mache es dem Gemeindevollzugsdienst und der Verwaltung einfacher.

Artikel bewerten
2
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.