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Jettingen Sie machen aus der Not eine Tugend

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Die Abteilungsleiterinnen Corinna Tschackert (links) und Julie Ross freuen sich über den für Kinder aufgepeppten Vita-Pfad in Jettingen.Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Die gemeinsame Kinderturn-Abteilung von VfL Oberjettingen und FC Unterjettingen betreut normalerweise rund 150 Kids aus beiden Vereinen. Doch in Coronazeiten können die vielfältigen Angebote des Kindersports in der Halle wegen der weiter geltenden Beschränkungen nicht stattfinden.

Jettingen. Dafür wurde jetzt mit einer ehrenamtlichen Aktion der Jettinger Vita-Pfad aufgepeppt – der nun auch über Fitness-Stationen für Kinder verfügt. "Wir wollten gerade jetzt ein alternatives Angebot an der frischen Luft machen", erklären die Abteilungsleiterinnen Corinna Tschackert (VfL Oberjettingen) und Julie Ross (FC Unterjettingen, die vor einigen Tagen zusammen mit Vanessa Eckert (FC Unterjettingen) aktiv wurden. Damit verfügt der Jettinger Vita-Pfad im Wald zwischen den Sportanlagen der beiden Vereine jetzt auch über sieben Stationen für Kinder.

Ursprünglich war der Vita-Pfad vor zwei Jahren von der Gemeinde im Zusammenhang mit dem Freizeitgelände vor allem für Erwachsene als eine Art Trimm-Dich-Pfad eingerichtet worden. Doch jetzt machte die Kinderturn-Abteilung der beiden Jettinger Sportvereine aus der Not eine Tugend und legten sieben Stationen für Kinder in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen an. Da gibt es jetzt unter anderem die Topfit-Treppe, die Hüpfende Hecke und an einer weiteren Station müssen die Kids über Baumstämme balancieren. Gleichzeitig wurden alle Stationen mit bebilderten Anleitungen versehen. Start ist am "Billing", und von dort geht es auf befestigten Waldwegen auf den rund anderthalb Kilometer langen FitKids-Rundweg.

Klar hoffen die Abteilungsleiterinnen, dass bald wieder das normale Programm der Kinderturn-Abteilung aufgenommen werden kann. Das Angebot reicht von Spiel und Spaß mit vierjährigen Kids bis hin zu den Achtklässlern, bei denen Tanz, Volleyball, Badminton oder Geräteturnen angesagt sind.

"Wir gehen aber nicht auf Wettkämpfe, sondern sind reine Breitensportler", macht Corinna Tschackert deutlich, dass alle Übungsleiter auf das grüne Licht der Landesregierung warten. Allerdings halten es Tschackert und Ross nicht für realistisch, dass es in der Halle noch vor den Sommerferien wieder losgeht. "Das wäre mit den aktuellen Hygieneregeln gar nicht machbar", weiß die Abteilungsleiterin. Gleichzeitig haben sie aber keine Bedenken, dass die Kinder sich nun anderweitig orientieren, Denn zum einen gebe es ohnehin eine lange Warteliste in der Kinderturnabteilung – und zum anderen gibt es viele Signale, "dass alle wieder Bock auf Bewegung haben".

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