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Jettingen Sanierungsgebiet "Kohlplatte/Öschelbronner Straße" wird erweitert

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Jettingen. Das Sanierungsgebiet "Kohlplatte/Öschelbronner Straße" wird an drei Punkten erweitert. Wo und wieso führte Sarah Tutzauer, Leiterin des Bau- und Ordnungsamtes, im Gemeinderat aus. Das Gremium stimmte geschlossen zu.

Das Gebiet wird seit 2013 im Landessanierungsprogramm gefördert und wurde bereits zweimal erweitert, zuletzt im Jahr 2019. Ende April 2022 endet der Bewilligungszeitraum, demnächst werde jedoch eine Verlängerung um zwei Jahre beantragt, so Tutzauer. Auch ein Aufstockungsantrag werde derzeit vorbereitet. Zahlreiche Maßnahmen hätten bereits umgesetzt werden können.

Im April erhielt Jettingen eine erfreuliche Nachricht: die Aufstockung der Finanzhilfen im Sanierungsgebiet auf 800 000 Euro. Mit den Zuschüssen konnten unter anderem der Gehweg in der Öschelbronner Straße, zwölf private Maßnahmen, der Spielplatz am Herdweg sowie die Fertigstellung der Modernisierung der Kindergärten Schulstraße und Breite mitfinanziert werden. Zum Jahresende stehen voraussichtlich noch etwa 250 000 Euro an Zuschussmitteln zur Verfügung.

Die Verwaltung würde natürlich weitere Maßnahmen innerhalb des Sanierungsgebietes begrüßen. Allerdings gibt es drei, die den Sanierungszielen entsprechen, aber nicht im Gebiet liegen. Daher entschied der Gemeinderat nun über die Erweiterung.

Zum einen geht es um ein privates Grundstück, das direkt an das Sanierungsgebiet anschließt. Das Nachbargrundstück sowie Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite auf gleicher Höhe werden vom derzeitigen Gebiet noch umfasst. Das Bestandsgebäude, um das es geht, stammt aus dem Jahr 1978 und wurde bereits energetisch renoviert. Der Eigentümer habe gegenüber der Verwaltung ein großes Interesse bekundet, weitere Maßnahmen durchführen zu wollen.

Zum anderen geht es um den Bürger- und Jugendtreff, der auf gemeindeeigenem Grund und Boden steht. Für die Einrichtung eines Mehrgenerationentreffs und eines Quartiersmanagers hatte die Gemeinde einen Antrag bei einem entsprechenden Förderprogramm gestellt. Dieser wurde jedoch nicht berücksichtigt – unter anderem, weil das Grundstück nicht im Sanierungsgebiet liegt.

Eine Rücksprache mit dem Regierungspräsidium habe jedoch ergeben, dass die Chancen auf eine Förderung gut stehen. Darum wurde auch dieser Bereich in das Gebiet aufgenommen. Mit dem Projekt Mehrgenerationentreff solle das Miteinander entwickelt und verbessert werden, erklärte Tutzauer. Das Kennenlernen, Integration und das Ehrenamt sollen gefördert werden. Beispielsweise könnten hier Mutter-Kind-Gruppen, Seniorencafés und Sprachkurse stattfinden.

Der dritte Bereich ist das Grundstück der Obdachlosenunterkunft in der Schulstraße 36/1. Der Bestand soll abgebrochen und ein Neubau errichtet werden. Die Entwürfe hierzu begutachtete der Rat in der selben Sitzung.

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