Am Tag der offenen Tür gab es zahlreiche Mitmachangebote. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Gemeinschaftsschule: Tag mit buntem Programm, Mitmachaktionen, Ausstellungen und Informationen

Jettingen. Was nun mehr Besucher anlockte, lässt sich nicht endgültig klären. Schlussendlich war der Tag der offenen Tür der Jettinger Gemeinschaftsschule in Kombination mit den ersten "Jettinger Kunst(t)räumen" ein wahrer Zuschauermagnet.

Bereits bei der Eröffnung mit dazugehörigen Auftritten der Klassen 6 und dem erstmaligen Auftritt des neugegründeten Grundschulchors war die Mensa so gefüllt, dass manch Zuschauer keinen freien Blick zur Bühne hatte.

Schulleiter Dominic Brucker eröffnete den Tag aus buntem Programm, Mitmachaktionen, Ausstellungen und Informationen. Dabei hob er hervor, dass nun nach fast vierjähriger Bauzeit erstmals das gesamte neue Schulgebäude bei einem Tag der offenen Tür bestaunt werden konnte.

Bürgermeister Hans Michael Burkhardt eröffnete die Premiere der "Jettinger Kunst(t)räume". Hinter diesem Wortspiel verbirgt sich ein Kooperationsprojekt aller Jettinger Kindergärten, Schulen und Grundschulbetreuungen, das in einer Kunstaustellungen in den Räumlichkeiten der Gemeinschaftsschule, unter dem Motto "Mit Herz und Hand" mündete. Bürgermeister Burkhardt sah in der Kunstausstellung gar einen Beweis für die Existenz des Jettinger Bildungshauses, welches in der Gäugemeinde eben nicht ein gemeinsames Dach hat, sondern sich im ganzen Ort wiederfindet.

Aufgrund des Neubaus des Pausengeländes betraten die Gäste das Schulhaus durch den Nebeneingang und standen gleich im Fachraumtrakt. In den naturwissenschaftlichen Räumen konnten Gäste selbst experimentieren. In den Technikräumen gab es mehrere Programmpunkte: Kinder und Jugendliche bauten einen Smartphonehalter oder konnten an der schuleigenen CNC-Fräse arbeiten. Zudem präsentierte sich die Biker-Werkstatt der Schule.

Im Fachraum für Alltagskultur, Ernährung und Soziales wurden Snackbags bedruckt, welche aus alten Tetrapaks upgecyclet wurden. Zudem lud das Projekt "Mkid – Mathe kann ich doch" ein.

An der Schulleiter-Infotheke konnten Eltern direkt mit dem Schulleiter Dominic Brucker ins Gespräch kommen. Um dort eventuelle Wartezeiten zu überbrücken war hier auch die Carrera-Bahn der Modellbau-AG aufgebaut, ebenso konnte man mit Tablets die "erweiterte Realität" (Argumented Realitiy) erleben. In der sogenannten Chiller-Ecke, welche Kreativwerkstatt und Spielraum in einem ist, war aktive Mitarbeit gefordert. Unter Anleitung der Theaterpädagogin Tabea Münkel gab es nicht nur Einblicke in die Theaterarbeit der Schule, sondern wurde direkt die Kulisse für das nächste Theaterstück der Klassen 5 und 6 gebaut.

Im Lernquartier der Klassen 5 und 6 ging es einerseits interaktiv zu, andererseits präsentierten sich auch klassische Lernelemente in liebevoller und interessanter Form. Eigene Trickfilme mit Tablets drehen und ein virtueller Rundgang durch den Bienenstock (möglich dank einer VR-Brillen) machten deutlich, warum die Jettinger Gemeinschaftsschule eine der 50 SmartSchools in Deutschland ist.

Der "Makerspace", ausgestattet mit unterschiedlichster zukunftsweisender Technik, lud zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Vom 3D-Drucker über das "Internet der Dinge" bis hin zu den verschiedenen im Unterricht eingesetzten Robotern zeigte sich die umfassende Ausstattung der GMS.

Für die Bewirtung der Gäste sorgte der Elternbeirat.

Wer die Gemeinschaftsschule näher kennenlernen möchte, hat am Dienstag, 3. März, von 14 bis 15 Uhr noch mal die Möglichkeit zu Schnuppern. Anmeldungen unter sekretariat@gms-jettingen.de.