Janina Hettich-Walz (SC Schönwald) wünscht sich aktuell bessere Leistungen beim Schießen. Ihre Laufzeiten liegen hingegen weiterhin im Soll. Die Olympia-Norm hat die Lauterbacherin erst zur Hälfte erreicht. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Beim Weltcup-Sprint unterlaufen Janina Hettich-Walz vier Fehlschüsse – Rang 53. Auch für Julia Tannheimer läuft es nicht rund. Französin Lou Jeanmonnot gewinnt.

Biathletin Janina Hettich-Walz (SC Schönwald) hat nach dem Weltcup-Sprint am Freitag in Hochfilzen (Österreich) die Olympia-Norm noch nicht erreicht.

 

Für die Schwarzwälderin stand nach insgesamt vier Fehlschüssen (1 liegend/3 stehend und 1.57, 9 Minuten Rückstand) nur der 53. Rang. Die Probleme am Schießstand bleiben somit aktuell für die Lauterbacherin.

Auch für Julia Tannheimer (DAV Ulm, früher Skiinternat Furtwangen) lief es nicht im Sprint-Wettbewerb. Sie wurde auf Rang 54 notiert. Weltcup-Debütantin Julia Kink erreichte Rang 59.

Ein Lichtblick aus deutscher Sicht waren die Leistungen von Vanessa Voigt (7.) und Anna Weidel (8.), die beide jeweils ohne Fehlschuss blieben und von der Laufzeit her in den Top Ten lagen.

Franziska Preuß und Selina Grotian fehlen

Das DSV-Team musste am Freitag ohne zwei große Namen klarkommen: Die Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß und Selina Grotian fehlten beiden krankheitsbedingt. Nach einer Corona-Infektion war der Weltcup-Stopp in Österreich für beide zu früh gekommen. Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo im Februar wollten Preuß und Grotian einen verfrühten Restart nach der Erkrankung verhindern.

Ihren insgesamt 13. Weltcuperfolg feierte am Freitag die Tagessiegerin Lou Jeanmonnot aus Frankreich.

Wie es in Hochfilzen für die Frauen weitergeht

In Hochfilzen geht es für die Biathletinnen am Samstag (14.15 Uhr) mit dem Staffelwettbewerb weiter. Am Sonntag (14.45 Uhr) folgt das Verfolgungsrennen.