Unglückliches Weltcup-Rennen mit Platz 37 für Janina Hettich-Walz. Wie sie ihre Leistung im Ziel analysiert. Starke Julia Tannheimer erfüllt mit Platz acht die Olympianorm.
Biathletin Janina Hettich-Walz (SC Schönwald) hat beim Weltcup-Sprint (7,5 Kilometer) am Freitagnachmittag im schwedischen Östersund nur den 37. Platz belegt.
Dabei war es zunächst gut für die Lauterbacherin gelaufen. Nach ihrem fehlerfreien Liegendschießen lag Janina Hettich-Walz auf Rang sechs mit 8,8 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Im Stehend-Schießen unterliefen der 29-Jährigen dann jedoch drei Fehler, somit fiel sie im Feld zurück und wurde auf dem 37. Platz (1:43,3 Minuten Rückstand) gewertet.
Die Schwarzwälderin war im Ziel enttäuscht: „Nach dem ersten Fehlschuss hat sich mein ganzer Plan in Luft aufgelöst. Die Laufzeit war für mich in Ordnung.“
Julia Tannheimer strahlt
Ganz anders die Gefühlswelt bei Julia Tannheimer (DAV Ulm/früher Skiinternat Furtwangen). Der 20-Jährigen unterlief nur ein Fehlschuss. Mit dem starken achten Rang (50,8 Sekunden Rückstand) erfüllte Tannheimer bereits – als beste Deutsche im Sprint – die Olympianorm: „Ich bin sehr glücklich darüber und froh, dass ich diesen Teil schon so früh in der Saison abhaken kann.“
Den Sprint gewann mit ihrem ersten Weltcupsieg die Finnin Suvi Minkkinen vor Lokalmatadorin Anna Magnusson und der Französin Ocean Michelan.
Franziska Preuß muss passen
Vor dem Rennen hatte die deutsche Top-Biathletin Franziska Preuß in Absprache mit der medizinischen Abteilung auf einen Start beim Sprint-Rennen in Östersund verzichten. Sie fühle sich krank und klage über Halsschmerzen, erklärte der Verband. Damit fehlt die deutsche Top-Biathletin auch beim Verfolgerrennen an diesem Sonntag (13.15 Uhr).