Jana Fischer hatte sich im sehr kalten Dongbeiya bei den beiden Weltcup-Rennen etwas mehr vorgestellt. Auch für die Bräunlingerin läuft nun der Olympia-Countdown. Foto: Rudi Wyhlidal

Jana Fischer scheitert bei den beiden Weltcup-Rennen im chinesischen Dongbeiya jeweils knapp. Eine Kollision am Sonntag verhindert ihren Halbfinal-Einzug.

Die Bräunlinger Snowboardcrosserin Jana Fischer (SC Löffingen) schied in beiden Weltcup-Rennen am Wochenende im chinesischen Dongbeiya jeweils im Viertelfinale aus.

 

Am Samstag hatte Jana Fischer in einem schweren Viertelfinal-Heat den vierten Rang belegt, was am Ende den 15. Platz für die 26-Jährige bedeutete. Es gewann die Britin Charlotte Bankes vor Josie Baff (Australien).

Am Sonntag war die Bräunlingerin Elftschnellste in der Qualifikation, schied aber dann erneut im Viertelfinale aus. Doch sie hatte viel Pech: In einem unglücklichen Moment verhakte sich ihr Brett mit dem der US-Amerikanerin Stacy Gaskill. Während diese auf dem Board bleiben konnte, kam Fischer zu Fall und musste den Halbfinaleinzug abschreiben.

Im Endklassement am Sonntag wurde Jana Fischer auf Rang 13 notiert. Es gab einen französischen Doppelsieg mit Julia Nimani-Pereira und Chloe Trespeuch.

In der Weltcup-Gesamtwertung belegt Jana Fischer den 14. Rang. Es führt die Britin Charlotte Bankes.

Die letzten Olympia-Vorbereitungen

Für Jana Fischer und das deutsche Snowboard-Team läuft nun der letzte Teil der Olympia-Vorbereitung an. Snowboardcross-Trainer David Speiser blickt voraus: „Hier sind erst einmal alle froh, dass die Weltcups jetzt geschafft sind. Der nächste Wettkampf ist dann Olympia. Nach der Kälte und der Anstrengung dieser Woche freuen sich alle, wieder nach Hause zu kommen. Danach geht es zum Europacup nach Isola, dort trainieren wir noch ein paar Tage – und am 4. Februar reisen wir nach Italien.“