Jana Fischer weiß, dass sie an einem guten Tag in der Weltelite einiges bewegen kann. Olympia hat die Bräunlingerin bereits zweimal erlebt. Foto: DSV/DSV

Jana Fischer geht mit klaren Vorstellungen in ihr drittes olympisches Einzelrennen am Freitag. Die Vorbereitung des deutschen Snowboardcross-Teams verlief optimal.

Endlich ist es an diesem Donnerstag und Freitag soweit für die deutschen Snowboardcrosser. In Livigno läufen zunächst die Einzelwettbewerbe der Herren am Donnerstag (10 Uhr Qualifikation – 13.40 Uhr Hauptrennen). Am Freitag sind die Damen – mit der Bräunlingerin Jana Fischer (SC Löffingen) – ab 10 Uhr mit der Qualifikation und ab 13.20 Uhr mit dem Hauptrennen an der Reihe. Der Teamwettbewerb läuft an diesem Sonntag ab 13.45 Uhr.

 

Mit gezielter Vorbereitung, starken Ergebnissen im Weltcup-Winter und einer eigens nachgebauten Startgeraden im Training zeigen sich die deutschen Snowboardcrosser*innen zwar bewusst zurückhaltend, aber optimistisch. Auf einer eigens vom Verband gebauten Nachbildung der olympischen Startgerade trainierten die deutschen Snowboard-Crosserinnen und -Crosser zuletzt in Flachau mehrmals unter wettkampfnahen Bedingungen. Eine Maßnahme, die in den kommenden Tagen einen Wettbewerbsvorteil bei den olympischen Spielen für das deutsche Team bedeuten könnte.

Was Jana Fischer vor ihren beiden Starts sagt

Für Jana Fischer sind es bereits die dritten Olympischen Spiele. 2018 in Pyeongchang erreichte die 26-Jährige Rang 16. Vier Jahre später gelang ihr im Teamwettbewerb Rang fünf. Der 27. Platz im Einzel war für sie damals etwas enttäuschend.

Jana Fischer fühlt sich sehr gut vorbereitet auf Livigno. Ein Platz unter den besten Acht oder die Teilnahme am Großen Finale wären ein großer Erfolg für die erfahrene Crosserin, die zusammen mit Martin Nörl am Sonntag auch im Teamwettbewerb gute Chancen hat, weit nach vorne zu fahren.

Jana Fischer will aber in erster Linie auf sich schauen und nicht so sehr auf die Konkurrenz: „Am Ende muss man immer sehen, wie an dem Tag die Bedingungen zusammenlaufen. Solange wir alle unser Bestes geben und auf den Punkt fahren, können wir zufrieden sein.“