Jana Fischer wollte in Erzurum zumindest das Halbfinale erreichen. Am Sonntag hat die Schwarzwälderin die nächste Chance dazu. Foto: Oliver Weiken/dpa

Beim Snowboardcross-Weltcup im türkischen Erzurum verzichten einige Weltklasse-Athleten auf einen Start aufgrund der nur relativ kleinen Entfernung zum Kriegsschauplatz Iran.

Beim Snowboardcross-Weltcup am Freitag im türkischen Erzurum ist Jana Fischer (SC Löffingen) als Dritte in ihrem Viertelfinal-Heat knapp ausgeschieden und wurde im Endklassement als Zehnte nominiert.

 

Die Kurven hatten es bei windigen und nebligen Bedingungen sowie Neuschnee auf der Strecke in sich. Das wurde Jana Fischer zum Verhängnis. Nach dem Start in Schlagdistanz zur Spitze, passierte ihr in einer Bank im oberen Teil der Strecke ein folgenschwerer Fehler, der ihr viel Zeit - und den möglichen Einzug ins Halbfinale - kostete.

Das Rennen endete mit einem französischen Dreifach-Sieg bei den Damen von Lea Casta vor Chloe Trespeuch und Julia-Ninani Pereira.

Bei den Herren feierte Leon Ulbricht (Lörrach/SC Rötteln) seinen dritten Weltcup-Sieg und rehabilitierte sich für seine bei den Olympischen Spielen nicht so starken Leistungen. Der US-Amerikaner Theodore Mclemore und Aidan Chollet aus Frankreich hatten im Finale klar das Nachsehen gegen ihn.

Welche Weltcups noch anstehen

Aufgrund der räumlichen Nähe des Wettkampfortes zum Iran - die Grenze liegt nur rund 300 km entfernt - hatten einige Athletinnen und Athleten auf eine Anreise verzichtet.

Am Sonntag (12 Uhr) findet in Erzurum noch je ein weiterer Wettkampf statt. Danach sind die Snowboardcrosser noch im Montafon in Österreich (15. März) und am Mont Sainte-Anne in Kanada (28./29. März) gefordert.