Der baden-württembergische Traumatologe Jan Ilhan Kizilhan spricht am Rande der nordirakischen Stadt Khanike mit Flüchtlingen der religiösen Minderheit der Jesiden. Die Menschen sind nach einem Überfall der Terrormiliz IS aus ihren Dörfern geflohen und leben nun in einem inoffiziellen Zeltlager. Foto: dpa/Stefanie Järkel

Was der Orient-Experte, Psychologe und Traumatologe aus Villingen-Schwenningen bei seiner Arbeit mit Opfern der Terrormiliz Islamischer Staat zu hören bekommt, ist harte Kost. Was klingt wie ein unglaublicher Krimi, passiert wirklich. Jetzt erzählt Kizilhan eine ebenso wahre wie erschütternde Geschichte: die der letzten Jesidin, Begê Samur.

Jan Kizilhan holte Nadia Murad aus dem Terror – sie wurde versklavt, verkauft, vergewaltigt, heute ist sie Friedensnobelpreisträgerin und erzählt als mutige junge Frau die Geschichte ihres Volkes, der Jesiden.