Bürgermeister Jörg Frey dankte den Helfern des gelungenen 750-Jahr-Jubiläums und rief zu Zusammenhalt auf – trotz schwieriger Zeiten.
Zur letzten Sitzung des Jahres 2025 kam der Gemeinderat am Dienstag zusammen. Bürgermeister Jörg Frey nahm dies zum Anlass, auf das zu Ende gehende Jahr zurückzublicken.
Es war ein besonderes Jahr für die Gemeinde, schließlich feierte man den 750. Geburtstag Schonachs. Und das mit tollen Events, die dank eines unglaublichen ehrenamtlichen Engagements gelungen sind. Frey dankte allen Helfern, auch im Namen des Gemeinderates. Ein besonderer Dank galt Nadine Haberer und Steffi Laube, die die Organisation seitens der Gemeinde in Händen hielten.
Insgesamt stünden Gesellschaft und Politik vor großen Veränderungen, die Demokratie sei zunehmend in Gefahr, der Staat reagiere zu langsam und träge, sei unbeweglich, so Frey. Er erklärte, dass Reformen dringend nötig seien, auch wenn diese weh täten. Dazu brauche es Mut und Verantwortung. Strukturelle Entlastung sei nötig. Das sehe man vor allem in den Gemeinden, die als kleinste politische Einheit dem Bürger am nächsten seien.
In Schonach habe man im zu Ende gehenden Jahr wieder einiges bewegt, Frey sprach vor allem die Fertigstellung des Alten Schulhauses und die damit einhergehende, nun hervorragende medizinische Versorgung des Ortes an. Das alles sei Dank der mutigen Entscheidung des Gemeinderates möglich geworden, ziemlich viel Geld zu investieren. Insgesamt sehe man zwar schwierigen Zeiten entgegen. Frey rief aber dazu auf, das Selbstbewusstsein nicht zu verlieren. Er dankte sowohl dem Gemeinderat, als auch seinen Mitarbeitern in der Verwaltung für die sehr gute Zusammenarbeit, aber auch den Ehrenamtlichen, die einmal mehr viel Engagement bewiesen hätten.
Silke Burger gab den Dank im Namen des Gemeinderates zurück. Die Zeiten seien zwar nicht rosig, aber gemeinsam, so beschwor sie, wolle man auch im neuen Jahr wieder anpacken.