Mit einer musikalischen Weltreise begeisterte der Musikverein Hochmössingen das Publikum in der Festhalle.
„Ein wirklich fulminantes Konzert, das begeistert hat“ postete Bürgermeister Matthias Winter auf seinem Facebook-Account. Er muss es wissen war er doch bei der musikalischen Weltreise, zu der die Musiker aus Hochmössingen anlässlich ihres Jahreskonzerts am Samstagabend eingeladen hatten von Beginn in der ersten Reihe dabei.
Leoni Haaga und Benjamin Braitsch war es vorbehalten zusammen mit ihrer Jugendkapelle Hochmössingern/Römlinsdorf den musikalischen Reigen zu eröffnen und die Zuhörer in der Hochmössinger Festhalle auf die große Weltreise einzustimmen. Dies gelang ihnen bestens, hatte man sich doch mit „The Avengers“, „Disco Frisco“, „Summer Nights“ und „Fanfare and Triumph“ mitreißende und unterhaltsame Melodien ausgesucht die von Jonatan und Julius glänzend angekündigt wurden, die beim Publikum bestens ankamen und mit viel Beifall belohnt wurden.
Von Schweden bis in die Karibik
Unter der Moderation von Roland Hezel führte die Weltreise des Musikvereins Hochmössingen mit ihrer Dirigentin Stephanie Schwarz kreuz und quer und in keiner Weise routenoptimiert durch die Welt und begann im fernen Japan.
Mit dem neuzeitlichen Werk von Satoshi Yagisama machte man das Publikum neugierig. Die führte in den hohen Norden nach Schweden wo Benny Anderson und Björn Ulvaeus in den frühen Jahren von ABBA den Superhit „Arrival“ komponiert hatten der von vielen Musikgruppen gecovert wurde. Die Karibik war ein weiteres Ziel des Konzertfliegers und die Zuhörer wurden mit „At World’s End“ in die Welt der Pirats of the Caribbean entführt. Auch Osttirol ist durchaus eine Reise wert und so genossen die Menschen in der Halle den „Mountain Wind“ des Komponisten Martin Scharnagl. „Virginia“ und ein Besuch bei „Adel in Symphony“ in England waren weitere Stationen, mit denen man die Weltreise beendete. Der Marsch „Sempre Unita“ war Dank und Zugabe für die Zuhörer, bevor man zu den Ehrungen verdienter Mitglieder überging.
Der weitere Programmablauf war eine Überraschung. Musikverein, Männergesangverein und ein Frauenchor formierten sich auf der Bühne um gemeinsam „Viva, ein hoch auf das Leben“ zu intonieren. Die Musikgruppen gaben beim Finale ein imposantes Bild auf der Bühne ab und beendeten die besondere Weltreise in einem Meer von bunten heliumgefüllten Gummikugeln und Nenas Welthit „99 Luftballons“.