Rathauschef Peter Schuster blickt in der Mehrzweckhalle in Bösingen auf das Jahr 2025 zurück und spricht auch über die kommenden Investitionen in der Gemeinde.
Beim Neujahrsempfang hat Bürgermeister Peter Schuster an die aktuellen kommunalen Rahmenbedingungen wie auch an die im vergangenen Jahr realisierten oder angestoßenen Vorhaben erinnert. Ebenso gab er in seiner Ansprache einen Ausblick auf zukünftige Investitionen.
Die zentralen Botschaften an diesem Abend: Man bleibe weiterhin mit den Bürgern im Austausch.
Ehrenamt soll bewahrt werden
Ehrenamtliches Vereins- und Bürgerschaftsengagement seien Stärken der Gemeinde. Dieses gelte es zu bewahren. Und nicht zu vergessen: Angesichts des beachtlichen Aufgabenvolumens in den nächsten Jahren könnten nicht alle Anliegen der Bürgerschaft erfüllt werden. „Wir pflegen damit Tradition und nehmen uns Zeit für Information, Unterhaltung in Gemeinschaft und für Begegnung“, sagte Schuster bei der Begrüßung der Gäste des Neujahresempfangs.
Zur ersten Jahresveranstaltung in der Bösinger Mehrzweckhalle konnte der Rathauschef aktuelle und frühere Gemeinderäte, Unternehmer aus beiden Ortsteilen, Träger des Ehrenrings der Gemeinde Bösingen sowie Vertreter der Vereine und der gemeindlichen Einrichtungen willkommen heißen. Bevor der Schultes mit seinem Rückblick begann, bat er die Besucher sich von den Plätzen zu erheben und kurz des im vergangenen Jahr verstorbenen früheren Bürgermeisters Alfred Weiss zu gedenken.
Bei etlichen Vorhaben sei man in 2025 weitergekommen, berichtete Schuster. Er erwähnte unter anderem: Fertigstellung des Kindergartenanbaus in Bösingen, Einführung der Grundschulbetreuung für die Klassen eins bis vier, Besetzung aller Personalstellen in den Kindereinrichtungen, Übergabe des Feuerwehrfahrzeugs, Satzungsbeschluss zum Bebauungsplanverfahren „Pfarrbrühl“ und Fertigstellung von drei Jahresrechnungsabschlüssen.
Viele Projekte stehen an
Mit zu den wesentlichen Investitionsvorhaben im Jahr 2026 zählten: Fertigstellung Anbau Kindergarten Herrenzimmern, Druckleitung Kläranlage, Masterplan Entwässerung – Kanalsanierung, Fortführung Flächennutzungsplan (Wohnbau- und Gewerbeflächen) sowie Sanierung des Lehrschwimmbeckens.
Gegen die allgemeine wirtschaftliche Strukturkrise müsse man mit Ideenreichtum, Fleiß und Tatkraft angehen und die Ärmel hochkrempeln, meinte der Bürgermeister. In der Gemeinde Bösingen seien über 70 vorrangig familiengeführte Mittelstandsunternehmen angesiedelt. Die Vielfalt der Branchenzugehörigkeit, aber auch deren unternehmerisches Handeln und deren Innovationskraft sorgten in der Gemeinde für wirtschaftliche Stabilität.
Großer Dank
Am Ende bedankte sich Schuster beim Bösinger Musikverein mit Dirigent Martin Hirschmann, den Mädchen der Tanzgarde der Speckmockelzunft, den Sportlern des Karatetreffs Epfendorf sowie bei Heinrich Hölsch und Berneadette Stritt für die Mitgestaltung des Abends. Bewirtet wurden die Gäste von Mitgliedern des örtlichen Heimatpflege- und Brauchtumsvereins.