Die Kippenheimer Feuerwehr hat für ihren Einsatz bei der Jahresabschlussübung viel Lob erhalten. Foto: Decoux

Nur Minuten nach dem stillen Alarm war am Samstag die Kippenheimer Feuerwehr vor Ort. Bei ihrer Jahresabschlussübung galt es laut Annahme, eine Scheune im rückwärtigen Gebäudebereich der viel befahrenen Hauptstraße zu löschen.

Kippenheim - Es lief am Samstag alles wie am Schnürchen. Der mit dem Kommandowagen zuerst eingetroffene Einsatzleiter Torsten Hurst erkundete die Lage. Dabei stellt er am "Brandgeschehen" auch vier in der Scheune vermisste Personen fest. Sie waren dort bei eigenen untauglichen Löschversuchen in giftige Rauchgase geraten, so die Einsatzannahme. So konzentrierten sich die Besatzungen zweier zügig eingetroffener Löschfahrzeuge mit den Gruppenführern Lucas Riegger und Simon Hebding auf die stets vorrangige Menschenrettung durch Atemschutzträger. Parallel dazu wurde eine erste Wasserversorgung per Hydrant aufgebaut. Diese wurde dann vom mittlerweile eingetroffenen dritten Löschfahrzeug der Schmieheimer Feuerwehr-Abteilung unter Michael Dees durch weitere Wasserentnahme aus dem dafür angestauten Dorfbach ergänzt. Das nicht zuletzt für die hinzugerufene Lahrer Drehleiter, die von oben über die Hauptstraßen-Häuser hinweg mitlöschte.

Kippenheim - Es lief am Samstag alles wie am Schnürchen. Der mit dem Kommandowagen zuerst eingetroffene Einsatzleiter Torsten Hurst erkundete die Lage. Dabei stellt er am "Brandgeschehen" auch vier in der Scheune vermisste Personen fest. Sie waren dort bei eigenen untauglichen Löschversuchen in giftige Rauchgase geraten, so die Einsatzannahme. So konzentrierten sich die Besatzungen zweier zügig eingetroffener Löschfahrzeuge mit den Gruppenführern Lucas Riegger und Simon Hebding auf die stets vorrangige Menschenrettung durch Atemschutzträger. Parallel dazu wurde eine erste Wasserversorgung per Hydrant aufgebaut. Diese wurde dann vom mittlerweile eingetroffenen dritten Löschfahrzeug der Schmieheimer Feuerwehr-Abteilung unter Michael Dees durch weitere Wasserentnahme aus dem dafür angestauten Dorfbach ergänzt. Das nicht zuletzt für die hinzugerufene Lahrer Drehleiter, die von oben über die Hauptstraßen-Häuser hinweg mitlöschte.

Hauptstraße wurde partiell gesperrt

Schnell eingetroffene nachalarmierte Kräfte der benachbarten Mahlberger Feuerwehr mit deren Einsatzleiter Thomas Obergföll positionierten sich indes mit zwei weiteren Löschfahrzeugen in der Bachgasse. Von dort aus löschten sie im rückwärtigen Brandbereich per zusätzlicher Hydranten-Wasserversorgung mit und bauten weitere Riegelstellungen zum Schutz der umliegenden Wohnhäuser auf. Für das koordinierte Miteinander der sogleich gebildeten zwei Brandabschnitte sorgte eine gemeinsame Besatzung des Einsatzleitwagens.

Natürlich wurde das Geschehen mitten in Kippenheims Ortskern unverzüglich per realer partieller Hauptstraßen-Vollsperrung abgesichert – mit entsprechenden Verkehrs-Umleitungen. Derweil waren die vom Jugendfeuerwehrnachwuchs gemimten vermissten Personen schnell erfolgreich gerettet und dann dem bereit stehenden Kippenheimer Roten Kreuz mit Leiterin Britta Hiller zur weiteren Versorgung übergeben worden. Nach einer Stunde konzentrierten Einsatzes hieß es schließlich: "Wasser halt – zum Abmarsch fertig!"

Lob für "hervorragendes Miteinander"

Im Kippenheimer Gerätehaus trafen sich sämtliche Beteiligten später wieder. Kreisbrandmeister Thomas Happersberger lobte als Manöverbeobachter den reibungslosen Ablauf im schwierigen Ortskern mit noch bäuerlich geprägter Bebauung. Zwar sei die kürzliche Feuerwehr-Übung in Mahlberg (wir berichteten) im Szenario anspruchsvoller und anstrengender gewesen, doch auch in Kippenheim habe alles bestens funktioniert. Kippenheims Bürgermeister Matthias Gutbrod lobte gleichermaßen die gemeisterte Herausforderung in enger Ortsbebauung: "Es war ein hervorragendes Miteinander!" Das sei auch bei den vielen Bürgern, die die Übung gemeinsam mit zahlreichen Kindern beobachtet hatten, sehr gut angekommen. Gesamtkommandant Andreas Hurst, der sich das Übungsszenario ausgedacht hatte, freute sich über die Komplimente. Derzeit verfügt er über 45 aktive Kräfte in der Kippenheimer und 20 in der Schmieheimer Feuerwehr-Abteilung – samt zwölf Nachwuchs-Jugendlichen.