Ortsvorsteher Roland Lauble blickt bei der Jahresschlusssitzung in Beffendorf zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Er freut sich über ein tolles Team.
Dabei lobte er die konstruktive Zusammenarbeit im Ortschaftsrat und das große ehrenamtliche Engagement der Bürger und Vereine.
Ein Gebäude in der Bruckgasse in Beffendorf ist aus dem Jahr 1900. Schon lange steht es leer, die Bausubstanz ist sehr schlecht. Der Eigentümer möchte das Gebäude abreißen und an gleicher Stelle einen Neubau errichten.
„Leben ist wichtiger“
Er beantragte eine Förderung nach dem Programm „Leben mittendrin“. Laut den Förderrichtlinien muss der Neubau in Privateigentum stehen, der Antragsteller beabsichtigt das Wohnhaus selbst zu beziehen. Nun soll der Ortschaftsrat über den Antrag entscheiden. Die Räte bedauern zwar, den Abriss.
„Schade um das Gebäude, aber Leben ist wichtiger“. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Anwesend in der Jahresschlusssitzung war auch Bürgermeister Matthias Winter.
Es wird saniert und gebaut
Er gab einen Ausblick auf das kommende Jahr 2026. Der Haushalt, so Winter, wird am kommenden Dienstag vom Gemeinderat mit einem Volumen von 58 Millionen Euro, davon 14 Millionen Investiv, beschlossen. Die Verschuldung sei relativ niedrig. Mit den Großprojekten, Hochwasserschutz, Talplatzsanierung und Anbau des Kindergarten Bochingen ist man gut unterwegs.
Für die Feuerwehr Aistaig und Oberndorf werden Ersatzfahrzeuge angeschafft. Ebenfalls müssen verschiedene Infrastrukturprojekte in Angriff genommen werden: die Sanierung der Neckarhalle, Arbeiten am Schulverbund, am Freibad sowie am Kindergarten in der Teckstraße, der vermutlich neu gebaut werden muss, und die Erweiterung der Grundschule auf dem Lindenhof.
Hohes Gut Ehrenamt
Es gibt mehrere Baustellen, bei denen sorgfältig überlegt werden muss, in welcher Reihenfolge die Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Die Wirtschaftskraft in Oberndorf ist gut, bedingt durch das Wachstum der Unternehmen. Oberndorf, so der Bürgermeister, habe so gute Möglichkeiten zu gestalten.
Besonders hob Winter das Ehrenamt hervor. Die Stadt habe viele Persönlichkeiten, die sich engagieren. Dies zeigte sich bei der Verleihung der zahlreichen Freiwilligen Cards am Tag des Ehrenamts. Abschließend dankte der Bürgermeister dem Ortsvorsteher Roland Lauble.
Eine gute Vereinsgemeinschaft
Das ganze Jahr über sei ein konstruktives Miteinander gewährleistet gewesen, geprägt von fairen Diskussionen. Sein Dank galt auch den Ortschaftsräten für ihren Einsatz.
Ortsvorsteher Lauble blickte zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Es freue ihn, Teil einer so tollen und gut funktionierenden Dorf- und Vereinsgemeinschaft zu sein. Er hob das große ehrenamtliche Engagement vieler Bürger hervor und dankte für den unermüdlichen Einsatz für eine funktionierende Gemeinschaft. Lauble bedankte sich für die Unterstützung durch die Stadt, durch Bürgermeister Winter und dem gesamten Team der Verwaltung.
Ein großes Vergelt’s Gott aber galt seinen Ortschaftsräten für ihren Einsatz für die Gemeinde, sowie für die immer konstruktiven und lösungsorientierten Diskussionen und letztendlich guten Entscheidungen. Der Wunsch an alle ist, in der bevorstehenden Weihnachtszeit etwas Ruhe zu finden und gesund zu bleiben, damit man mit neuer Energie im Jahr 2026 das Unerledigte in Angriff nehmen kann.