Harald Kuttruff von der Manufaktur Acher's Best organisierte erstmals ein Jagdturnier in Riedböhringen. Der Andrang war groß.
Wer hätte gedacht, dass Pfeil und Bogen so viele Interessierte anlocken könnten? Der Inhaber der Bogensportmanufaktur Archer's Best, Harald Kuttruff, veranstaltete zum ersten Mal seit Bestehen seiner Manufaktur in Riedböhringen ein Jagdturnier.
Start- und Zielpunkt war hierbei die Jeisshütte in Riedböhringen.
Und das Interesse an der besonderen Veranstaltung war groß – nicht nur in Blumberg, sondern ebenso in der erweiterten Region. Insgesamt hatten sich 96 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und aus der Schweiz zum Jagdturnier angemeldet.
33 Stationen angelegt
Das Interesse zeigte sich dabei in der Bevölkerung breit gestreut. Unter den Teilnehmern waren nicht nur bereits erfahrene Bogensportschützen, sondern auch solche, die zum ersten Mal zu Pfeil und Bogen griffen. Für diese gab es 33 Stationen mit 3D-Zielen, die es zu treffen galt.
Die Teilnehmer des Wettbewerbs wurden in vier unterschiedliche Bogenklassen und Gruppen unterteilt und durften dann auf die fünf Kilometer lange Jagdstrecke gehen. Nach fast fünf Stunden Turnierzeit kamen die ersten Gruppen wieder ins Ziel. Bis auch die letzten Teilnehmer wieder vom Kurs zur Jeisshütte zurückgelangten, wurden alle Besucher von den Landfrauen und dem Schützenverein Riedböhringen bewirtet.
Pokale für alle
Natürlich bekamen die Sieger jeder Gruppe einen selbst entworfenen Pokal überreicht. Zudem gab es unter den Anwesenden auch noch eine Verlosung mit mehr als 30 Sachpreisen, darunter auch einen handgefertigten Bogen von Archer's Best. Der Organisator Harald Kuttruff zeigte sich mit der Resonanz und mit dem Ablauf des Turniers sehr zufrieden. „Es wird nicht das letzte Turnier sein“, sagte er. Mit seinem kleinen Laden in Riedböhringen fand der gebürtige Unadinger und Schreiner eine Marktlücke, die auf ein immer größer werdendes Interesse stößt.