Die Hürdensprinterin vom TV Sulz scheidet beim ISTAF in Berlin im Vorlauf aus. Die WM-Chancen dürften schwinden.
„Die drei stärksten Europäerinnen sind am Start – fast wie eine kleine Europameisterschaft. Es ist eine große Ehre, mit ihnen auf der Bahn zu stehen“, hatte Rosina Schneider im Vorfeld des ISTAF in Berlin auf der Pressekonferenz erklärt. Ihren Lauf hatte sie sich dann sicher anders vorgestellt. Mit 8,15 Sekunden kam sie als Dritte ins Ziel und verpasste das Finale. Umso bitterer: Mit Pia Skrzyszowska wurde eine Top-Sprinterin disqualifiziert, Lia Flotow sprintete mit 8,03 Sekunden auf den 2. Platz. Diese Zeit hatte Schneider bereits einige Male in den vergangenen Wochen unterboten.
Es wird eng mit der WM
Im 2. Halbfinale setzte dann zudem Ricarda Lobe, mit welcher Schneider um das verbleibende WM-Ticket kämpft, wieder ein Ausrufezeichen und kam mit 7,96 Sekunden auf eine tolle Zeit. Der Nominierungstermin für die Titelkämpfe ist laut dem DLV am 11. März.